Eine Umfrage von Connox hat ergeben, dass nur 30 Prozent der Online-User die Shopping App der mobilen Website vorziehen.

Connox

Bei Shopping-Apps besteht Nachholbedarf

Sieben von zehn Online-Käufern ziehen die mobile Website der App vor. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Connox-Umfrage unter fast 2.000 Nutzern. Insgesamt nimmt der Gebrauch des Smartphones beim Internet-Shopping zu ­– der Desktop-PC bleibt jedoch Spitzenreiter. „Viele Anbieter haben erkannt, dass die Zukunft in der Bereitstellung von Angeboten für kompakte mobile Endgeräte liegt. Entsprechend stark haben sich mobile Webseiten in den vergangenen Jahren entwickelt. Und gerade für den Neu- und Gelegenheitskunden ist die Einstiegshürde für die mobile Website geringer als für die zugehörige App“, erklärt Hannes Früchtenicht, App Entwickler bei Connox, die Resultate der Studie.

Viele Nutzer bemängeln das Einkaufserlebnis der Shopping-Apps. Die Darstellung und Menüführung weichen häufig von der gewohnten Website ab und machen das Einkaufen via App dadurch in den Augen der Konsumenten unnötig kompliziert. Außerdem sind laut der Connox-Erhebung vier von zehn Usern bei den Anwendungen skeptisch, wenn es um die Preisgabe ihrer Daten geht. Überwiegend entscheiden sich Vielkäufer für den Gebrauch der Shopping-Apps. 64 Prozent schätzen den schnellen Zugriff auf das Sortiment vom Handy aus und 43 Prozent gefällt vor allem die schnelle und einfache Navigation. Für 35 Prozent ist der verkürzte Einkaufsprozess ein schlagendes Argument.

Weiterhin ergab die Umfrage, dass rund 33 Prozent nach eigener Aussage auf Mobile Payment zurückgreifen. Die bevorzugten Zahlungsmittel sind Paypal oder Sofortüberweisung. Von den 67 Prozent, die bislang nicht via Smartphone bezahlen, kann sich nur jeder Vierte vorstellen, dies in Zukunft zu ändern. Unter den Nicht-Nutzern gibt es viele Skeptiker. Zu den Gründen gehören beispielsweise Angst vor Datenmissbrauch, Gebühren oder geringe Verbreitung im Handel.

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