Ikea
Behörden legen Eröffnung in Marokko erst einmal auf Eis
Ikea darf in Marokko erst einmal nicht seine Waren anbieten. Die Eröffnung des ersten Standortes in einem Vorort von Casablanca wurde jetzt von den dortigen Behörden verboten, berichtet die "Süddeutsche
Ikea darf in Marokko erst einmal nicht seine Waren anbieten. Die Eröffnung des ersten Standortes in einem Vorort von Casablanca wurde jetzt von den dortigen Behörden verboten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Zur Begründung erklärte das Innenministerium in Rabat, dass der Franchisenehmer kein "Konformitätszertifikat" vorgelegt hätte. Was diese Bescheinigung enthalten muss, wurde nicht genannt.
Örtliche Medien vermuten hinter dieser Entscheidung jedoch ein Politikum. Sie vermuten, dass die Regierung damit die angeblichen Pläne Schwedens, die Unabhängigkeit der Republik Westsahara anzuerkennen, ahnden wolle. Marokko beansprucht diese aber seit dem Abzug der Spanier 1975 für sich. Die Befreiungsbewegung Frente Polisario sieht das jedoch anders.
Neben dem Haus in der Nähe von Casablanca plant Ikea, fünf weitere Standorte in Marokko zu eröffnen.

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