DIY-Branche

Baumärkte in den DACH-Ländern 2012 auf stabilem Niveau

Die Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz können 2012 insgesamt auf eine positive Branchenentwicklung zurückblicken. Der Handel in Deutschland musste im Geschäftsjahr 2012 zwar eine leicht rückläufige

Die Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz können 2012 insgesamt auf eine positive Branchenentwicklung zurückblicken. Der Handel in Deutschland musste im Geschäftsjahr 2012 zwar eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung hinnehmen, konnte aber das hohe Vorjahresniveau nahezu bestätigen. So erreichte der Gesamtbruttoumsatz einen Wert von 18,6 Mrd. Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein leichtes nominales Umsatzminus von 0,6 Prozent auf. Auf bereinigter Verkaufsfläche entwickelte sich der Umsatz der Bau- und Heimwerkermarktbranche mit minus 0,8 Prozent ebenfalls geringfügig rückläufig.
Für das Jahr 2013 rechnet der BHB für den deutschen Markt mit einer weiterhin stabilen Branchenentwicklung und erwartet ein geringes nominales Umsatzwachstum zwischen 1,0 bis maximal 2,0 Prozent orientiert an den Prognosen zur Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsprodukts führender Wirtschaftsinstitute. Da das Jahr 2013 witterungsbedingt verhalten begonnen habe, sind dem BHB zufolge die Monate März bis Juni für die Zielerreichung im wichtigen Gartensegment entscheidend. Damit hänge auch die Validität der Gesamtjahresprognose entscheidend vom Verlauf der kommenden Monate ab.
Die Baumarktbranche in Österreich blieb auch 2012 auf Wachstumskurs: Nach dem bereits erfolgreichen Jahr 2011 erreichte der Gesamtbruttoumsatz einen Wert von 2,2 Mrd. Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein nominales Umsatzwachstum auf unbereinigter Fläche von 1,7 Prozent auf. Auch auf bereinigter Verkaufsfläche hielt der Wachstumstrend an – hier erzielten die Märkte eine Wachstumsrate von 0,9 Prozent.
Auf eine positive Branchenentwicklung 2012 kann auch der Baumarkthandel in der Schweiz zurückblicken. Nach dem eher verhaltenen Jahr 2011 erreichte der Gesamtbruttoumsatz dort einen Wert von 1,85 Mrd. Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein nominales Umsatzwachstum auf unbereinigter Fläche von 4,6 Prozent auf.