Bauhaus-Siedlungen bald Weltkulturerbe?

Sechs Berliner Siedlungen aus den 20. Jahren des sogenannten Neuen Bauens von bedeutenden Architekten wie Walter Gropius, Hans Scharoun, Bruno Taut u.a. stehen als Kandidaten auf der Welterbeliste der UNESCO.

Sechs Berliner Siedlungen aus den 20. Jahren des sogenannten Neuen Bauens von bedeutenden Architekten wie Walter Gropius, Hans Scharoun, Bruno Taut u.a. stehen als Kandidaten auf der Welterbeliste der UNESCO. Neue Farb- und Gestaltungskonzepte, Kombinationen von niedrigen Reihenhäusern und höheren Geschossbauten, Grünanlagen und optimale Besonnung gelten als Kennzeichen dieser stilprägenden Architektur, die zudem das Versprechen der demokratischen Verfassung einlösen sollte, den Bewohnern eine menschenwürdige Wohnung als Grundrecht zu garantieren. Diesem Siedlungsbau widmet sich jetzt eine Ausstellung (25.7. bis 8.10.07) des Bauhaus-Archivs Berlin, entstanden in Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin. Die Schirmherrschaft hat die Deutsche UNESCO-Kommision e.V. übernommen. (Bild: Architektur von Hans Scharoun)