So soll die Ikea-City-Filiale in Hamburg-Altona aussehen.

Ikea

Bauantrag für Hamburger City-Filiale eingereicht

Bald wird es ernst: Für seine erste Innenstadt-Filiale in Hamburg-Altona hat Ikea nun den Bauantrag bei der Stadt eingereicht. "Wir hoffen auf eine Baugenehmigung im Herbst und könnten dann Anfang 2012 mit dem Bau des Einrichtungshauses beginnen", erklärt Armin Michaely, Expansionschef Ikea Deutschland. Die Eröffnung des Hauses ist für Juni 2013 anvisiert.

In den City-Standort mit einer VK-Fläche von 18.000 qm investieren die Schweden mehr als 80 Mio. Euro - das Grundstück nicht mitgerechnet. Das Parkhaus soll 730 Stellplätze umfassen. Um möglichst viele Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in das Einrichtungshaus in der Fußgängerzone zu bringen, wird es für den Möbeltransport ein flexibles Lieferkonzept vorgesehen, das nach ersten Planungen Möbeltaxen und Elektromobilität umfassen soll. Damit will Ikea noch mehr Kunden zu sich in die Fußgängerzone locken.

Im Sinne der Nachhaltigkeit setzt der Konzern beim Bau auf innovative Technik wie eine thermische Solaranlage für warmes Wasser sowie innovative Lüftungsanlagen, die wiederum mit Anlagen zur Wärme- und Kälterückgewinnung ausgestattet sind. Bei dem Entwurf der Fassade mit wenig Blautönen wurde nochmals Hand angelegt und der ursprünglich breite gelbe Streifen im Eingangsbereich auf einen schmalen Streifen verkleinert. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Farbe Gelb das Gebäude dominiert. Die einst leicht verwinkelte Westfassade wurde weiter begradigt und die Südfassade mit zusätzlichen Fenstern ausgestattet. Darüber hinaus haben sich die Verantwortlichen für eine Neigung der Seitenflächen der Parkebenen auf dem Dach entschieden.

Infos über das Bauprojekt können Interessierte auf der Internetseite www.altona.info einsehen.

Diese Seite teilen