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Bau- und Designexpert:innen erwarten für 2022 steigende Umsätze

Ein Großteil der Bau- und Designexpert:innen blickt zuversichtlich auf das Jahr 2022. Das zeigt der neue Statusbericht zur Architektur- und Einrichtungsbranche in Deutschland 2022 von Houzz. Demnach rechnet mehr als die Hälfte mit einem Anstieg des Bruttoumsatzes (57 Prozent) und zwei Fünftel mit einer Gewinnsteigerung (40 Prozent). Grund für die positive Stimmung seien die starken Ergebnissen des Jahres 2021, in dem mehr Unternehmen einen wachsenden Umsatz meldeten und ihre Erwartungen für das Jahr übertrafen.

„Nach einem erfolgreichen Jahr für die Renovierungs- und Designbranche spiegeln die Ergebnisse des Houzz-Statusberichts den Optimismus der Fachleute wider, dass diese Dynamik bis 2022 anhalten wird“, sagt Houzz Senior Economist Marine Sargsyan. „Der positive Ausblick zieht sich durch alle Branchengruppen, von Interior Designern bis hin zu Bauunternehmen, und das trotz globaler Herausforderungen und gestiegener Kosten in fast allen Geschäftsbereichen.“ 

Am optimistischsten in Bezug auf das diesjährige Umsatzwachstum sind Innenarchitekt:innen mit 59 Prozent, dicht gefolgt von Expert:innen für Möbel & Wohnaccessoires mit 56 Prozent sowie Architekt:innen mit 52 Prozent. 56 Prozent der Unternehmen in allen Branchenbereichen planen, ihre Umsätze durch Preis- und Margenerhöhungen zu steigern. 53 Prozent wollen zudem Projekte mit größeren Budgets umsetzen. 

Für das vergangene Jahr meldeten 56 Prozent der befragten Unternehmen einen Anstieg des Bruttoumsatzes im Vergleich zum Vorjahr. Bei 63 Prozent wurden die ursprünglichen Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen. In der Gruppe der Innenarchitekt:innen konnten 61 Prozent von einem gestiegenen Bruttoumsatz berichten, bei den Architekt:innen waren es 60 Prozent unf bei den Expert:innen für Möbel & Wohnaccessoires 57 Prozent. 

Parallel zur guten Umsatzentwicklung wurde auch die Zahl der Mitarbeiter:innen erhöht. So stellten 23 Prozent der Expert:innen für Möbel & Wohnaccessoires 2021 neue Mitarbeiter:innen ein. Unter den Architekt:innen waren es 19 und unter den Innenarchitekt:innen 16 Prozent. 34 Prozent der Unternehmen wollen das Team im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie in diesem Jahr weiter aufstocken. 

Trotz der guten Entwicklung gab es für die Branche aber auch einige Herausforderungen zu stemmen. So berichteten 64 Prozent der Unternehmen, dass die Kosten für ihre Geschäftstätigkeit im vergangenen Jahr gestiegen sind. Mit 68 Prozent waren Expert:innen für Möbel & Wohnaccessoiresam stärksten von höheren Kosten betroffen, gefolgt von Architekt:innen mit 55 Prozent und Innenarchitekt:innen mit 39 Prozent. 40 Prozent der Unternehmen empfanden Preisschwankungen bei Produkten und Materialien als die größten Herausforderungen.

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