Swissbau

Baseler Messe fast ohne Küchen

Alle zwei Jahre im Januar, parallel zur imm cologne, trifft sich die Schweizer Bau- und Immobilienszene zur Swissbau in Basel. Das hat Tradition und wird auch diesmal (vom 14. bis 18. Januar) so sein. Heute geht's los. Mit 80 Veranstaltungen und Sonderschauen wird für zusätzlichen Esprit für die Besucher gesorgt. Ob „Swissbau Innovation Lab“, „iRoom“, oder „Focus Night“: In Basel werden Innovationen rund um Energie und nachhaltiges Bauen mit Zukunft diskutiert, wobei sich natürlich auch viel um die digitale Transformation dreht.

Neben der „Trendwelt Bad“ war bislang auch die „Trendwelt Küche“ immer ein Anziehungspunkt. Diese wird es diesmal allerdings nicht mehr geben, da offenbar ein massiver Aussteller-Rückzug aus der Branche stattgefunden hat. Waren bislang Bulthaup, Nolte, Siematic und Brigitte Küchen in Basel vertreten, wird man diese Unternehmen nun vergeblich suchen. Der Schwund hatte allerdings schon früher begonnen durch Insolvenzen wie die von Alno und Piatti oder auch Allmilmö/Zeyko. Für die Küchenmöbelindustrie halten nun lediglich Ernestomeda, Stöcklin und Forster aus der Schweiz sowie Team 7 die Fahne hoch.

Relativ gut repräsentiert ist die Gerätebranche in Halle 2.1 mit Berbel, Bora, Bosch/Siemens/Gaggenau/Neff, Elica, Liebherr, Miele und natürlich V-Zug. Dennoch fehlen die ehemaligen Swiss-Aussteller Bauknecht, Electrolux, Küppersbusch oder auch Silverline und Blanco. Franke, Suter und Quooker sowie die deutschen Händler Grimm und Dick für den Messeverkauf an Endkonsumenten runden ihrerseits das Spektrum rund um die Küche ab.

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