Der Küchenring
Aussicht auf 75 Millionen
Just eine Woche nach dem Alliance-Treffen folgte am vergangenen Wochenende die Jahreshauptversammlung des Komplementär-Verbands "Der Küchenring". An gleicher Stelle, im Heimfelder Hotel "Lindtner" vor den Toren Hamburgs, hatten auch die
Just eine Woche nach dem Alliance-Treffen folgte am vergangenen Wochenende die Jahreshauptversammlung des Komplementär-Verbands "Der Küchenring". An gleicher Stelle, im Heimfelder Hotel "Lindtner" vor den Toren Hamburgs, hatten auch die Küchenspezialisten allen Grund für gute Stimmung. Nicht zuletzt wegen der vorgelegten Zahlen: Um 62 neue auf 245 Mitglieder angewachsen, kletterte der Umsatz 2003 entsprechend auf 64,1 Mio. Euro. In diesem Jahr, das schon in den ersten vier Monaten ein Plus von 24,9 % zeigte, werde möglicherweise die Umsatzhürde von 75 Mio. Euro genommen.
Zuwachs kam wieder insbesondere aus dem VKG und von ehemaligen Händlern des Wellmann-Clubs "meister.küchen-Konzepte" – wobei die mkk-Gruppe laut Mitgliederbeschluss nun vollständig mit dem "Küchenring" verschmolzen ist.
Seinen ersten offiziellen Auftritt hatte anlässlich der Tagung Prokurist Manfred Töpert, seit einem Jahr für alle Küchenaktivitäten im Alliance-Verband zuständig. Mit Blick auf künftige Strategien verwies er auf den rasant wachsenden Wettbewerbsdruck durch Fachmärkte wie Küchen Aktuell, Astroh und Keie. Die Größe und Kompetenz der Ausstellungen, aber auch die Alles-Inklusive-Leistungen – diesen Herausforderungen müssen sich auch die Spezialisten im "Küchenring" stellen, wie Töpert betonte. Als Antwort darauf sollen diese nun in der Vermarktung mit ausgewählten Lieferanten enger zusammenrücken (darunter 12 Hersteller im Holz-Bereich und 6 Geräte-Marken). Während die Lieferantenkonzentration auch gemeinsame Werbung optional mit einschließt, steht für das Updating der Ausstellung außerdem das Ladenbau-Konzept der "Prisma"-Schiene zur Verfügung. So wie beim neuen Küchenjournal werde der Verband weiterhin auch Serviceangebote finanzieren. Doch "maßvoll" – wie Prof. Ulrich Dornieden als Gründer und "graue Eminenz" des Verbands erklärte. Vorrangig wolle man ein Konditionenverband bleiben, der die erwirtschafteten Gewinne lieber in die Taschen der Mitglieder zurückfließen lasse. Vorrangigste Aufgabe bleibt daneben die permanente Mitglieder-Akquisition, wobei auch die "stärkere Auseinandersetzung mit anderen Gruppen" eine Rolle spielen werde.

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