VDM
Aus vorhandener (Design-)Qualität mehr machen!
Die Qualität der deutschen Möbel stellte Axel Schramm, der neue VDM-Präsident, gestern auf der Bilanzpressekonferenz in den Fokus. Im Anschluss an sein Statement zur aktuellen Lage der deutschen Möbelindustrie beantwortete
Die Qualität der deutschen Möbel stellte Axel Schramm, der neue VDM-Präsident, gestern auf der Bilanzpressekonferenz in den Fokus. Im Anschluss an sein Statement zur aktuellen Lage der deutschen Möbelindustrie beantwortete er geduldig Nachfragen, wagte Prognosen und gestand Versäumnisse ein. Ein paar Beispiele:
"Die deutschen Möbel haben umfassende Qualität. Wichtig ist es, die Merkmale besser zu kommunizieren. Und ja, man hätte das schon früher tun können."
"Der deutsche Endverbraucher wird in Zukunft anspruchsvoller werden. Wenn er nicht weiß, dass er etwas Besseres kaufen kann, wird er das günstigste Produkt kaufen, wenn er den Mehrwert erkennt, nicht. Es geht darum, versteckte Bedürfnisse zu wecken. Der Kunde will nicht nur billig, er will ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis."
"Marke ist Vertrauen, wenn ich anständig mit dieser Marke umgehe. Der Marken-Aufbau ist ein Marathon, aber er lohnt sich. Im Ausland erfahren deutsche Marken eine höhere Wertschätzung als im Inland."
"Obwohl wir die Designerausbildung mit ins Leben gerufen haben, machen wir da zu wenig daraus. Wir stellen die Eigenständigkeit in der Formensprache zu wenig heraus."
Zur Online-Vermarkung: "Ein heißes Thema! Ein Thema, das noch in alle Richtungen offen ist!"

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