Höffner

Aus fürs Haus in Eidelstedt?

Jetzt wird die Luft dünn für Höffner-Chef Kurt Krieger. Die geplante Filiale in Hamburg-Eidelstedt steht vermutlich kurz vor dem Aus. Wie "Welt Online" heute berichtete, sorgte eine Äußerung des Vorsitzenden

Jetzt wird die Luft dünn für Höffner-Chef Kurt Krieger. Die geplante Filiale in Hamburg-Eidelstedt steht vermutlich kurz vor dem Aus. Wie "Welt Online" heute berichtete, sorgte eine Äußerung des Vorsitzenden der Grün-Alternativen Liste (GAL) Jens Kerstan für Wirbel. Der Lokalsender "Hamburg 1" zitierte Kerstan, der einem nachfragenden Zuschauer gegenüber seine Ablehnung – und, wie es aussieht, die seiner Partei – gegen den Bau des Einrichtungshauses deutlich zum Ausdruck brachte: "Ich sage Ihnen, Möbel Höffner wird noch in diesem Jahr von der zuständigen Behörde einen Bescheid erhalten. Und ich sage Ihnen auch: Ich persönlich bin der Meinung, Hamburg braucht keinen Möbel Höffner."
Bei einigen anwesenden CDU-Abgeordneten brach wegen Kerstans Äußerungen Unmut aus. Das Vorpreschen des Grünen-Vorsitzenden sei mit dem Koalitionspartner nicht abgesprochen gewesen. Doch ob sich die CDUler aufregen oder nicht – die GAL-Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk soll am Montag ohnehin beschlossen haben, das Höffner-Problem elegant aus dem Weg zu räumen. Die Entscheidung über den Bau werde in der kommenden Woche auf den Bezirk Eimsbüttel übertragen, schreibt "Welt Online" weiter. Dort hat eine rot-grüne Minderheitskoalition das Sagen, die das Möbelhaus strikt ablehnt.
Wenn die Entscheidung tatsächlich dem Bezirk überlassen bliebe, würden die Lichter bei Höffner-Eidelstedt ausgehen – ohne dass sie je angeknipst waren.