Alno

Aufsichtsrat sagt Unterstützung zu – und klagt über Querschüsse hinter der Front

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Alno-Aufsichtsrat seine volle Unterstützung für die Geschäftsleitung, die Eigenverwaltung sowie den vorläufigen Sachwalter bei der laufenden Konzern-Sanierung bestätigt. Vor allem gelte es mit

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Alno-Aufsichtsrat seine volle Unterstützung für die Geschäftsleitung, die Eigenverwaltung sowie den vorläufigen Sachwalter bei der laufenden Konzern-Sanierung bestätigt. Vor allem gelte es mit allen Kräften und Mitwirkenden, das verlorene Vertrauen bei Kunden und Zulieferern zurückzugewinnen. In dieser Hinsicht werden insbesondere die Entwicklungen und Berichterstattungen der letzten Tage über Pino Küchen beklagt. Zitat: „Die jüngsten Erkenntnisse, dass anscheinend ehemalige Vorstandsmitglieder, frühere und jetzige Aktionäre sowie langjährige Geschäftspartner zukunftsweisende Sanierungsmaßnahmen unterlaufen, indem u.a. im Hintergrund Forderungen gegen den Alno-Konzern ohne Kenntnis von Aufsichtsrat und amtierendem Vorstand aufgekauft wurden, lassen den Aufsichtsrat an der Redlichkeit der handelnden Personen zweifeln. Hier stellen sich dem Aufsichtsrat zahlreiche Fragen, die mangels Transparenz und Nachweisen derzeit leider nur von Dritten beantwortet werden können und die in der Zukunft sicherlich noch aufgearbeitet werden müssen.“ Daraus ergibt sich, dass in Zukunft auch noch einige rechtliche Prüfungen und Auseinandersetzungen stattfinden werden.