Jon Sintorn

Nobia

„Aufregendes Jahr“ in Sicht

Das organische Wachstum ging zwar im letzten Quartal 2019 zurück, hauptsächlich durch Schwächen am skandinavischen Projektmarkt, doch trotz hoher Schwankungen über das ganze Jahr hinweg schließt der Nobia-Konzern seine Bilanz auf einem guten Niveau ab. Mit 13,93 Mrd. SEK (1,308 Mrd. Euro) konnte der Küchenkonzern seinen Umsatz um 5 Prozent steigern. Das EBIT verbesserte sich um 11 Prozent auf 1,132 SEK (106 Mio. Euro).

Insbesondere habe Nobia von seinen starken Einzelhandelsmarken in den Märkten profitiert und die Größe eigener Filialnetzwerke nutzen können. Selbst in Großbritannien wurde trotz der Unsicherheit über den Brexit und die Marktschwäche ein organisches Wachstum erzielt. So verzeichnete das Projektgeschäft in Londen bei hoher Auftragslage aufgrund von Marktunsicherheiten und Projektverzögerungen geringere Umsätze als erwartet.

Auch für die Zukunft seien im vergangenen Jahr wichtige Weichen gestellt worden. Dazu gehört die Entscheidung im Dezember, 2 Mrd. SEK (187 Mio. Euro) in ein neues hochmodernes Werk in Jönköping/’Schweden zu investieren, das in seiner Art Maßstäbe für die Produktion in Losgröße 1 setzen soll.

Mit dem soliden Cashflow sei der finanzielle Spielraum gegeben, um das profitable Wachstum weiter auszubauen, sowohl organisch als auch durch Akquisitionen, so President and CEO Jon Sintorn. „Wir haben ein aufregendes Jahr 2020 vor uns und freuen uns darauf, an einem Kapitalmarkttag in Stockholm am 19. März mehr von unseren Plänen mitzuteilen.“

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