BBE-Möbel-Index

Aufholjagd geht weiter

Die Umsätze im deutschen Möbelhandel steigen weiter. Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Erlöse insgesamt, über sämtliche Betriebstypen, nur noch bei einem Minus von 5 Prozent. Das hat der BBE-Möbel-Index für den Juli ergeben. Fürs erste Halbjahr hatte die BBE noch -8,1 Prozent ermittelt. Inzwischen heißt es aus dem Handel oftmals, egal ob Großfläche oder Mittelstand, dass der Vorjahresumsatz definitiv erreicht, wenn nicht gar übertroffen werden kann. Küchen allein betrachtet  liegen sogar nur noch bei -2,8, Prozent. Allein die Discounter tun sich noch etwas schwer (-10,9%), aber auch hier werden die Zahlen von Monat zu Monat besser. Gute Aussichten also für die bevorstehenden Herbstmessen, denn der Handel bekommt wieder Platz für neue Ware.

Die Daten des BBE-Möbel-Index beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem „Chefplan Online“ (CPO). Allein hier kann die BBE Handelsberatung auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant Möbel und MZE, vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt. Der BBE-Möbel-Index wird jeden Monat gemeinsam und exklusiv von der BBE Handelsberatung München und der „möbel kultur“ veröffentlicht.

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