Mario Vogl, Deutschland-Geschäftsführer von Beko und Grundig verspricht sich viel vom Wachstumsprogramm "Ambition 2020+"

Ein Blick in Grundigs neue, hochmoderne TV-Fabrik.

Mario Vogl mit seiner Sales-Führungsmannschaft.

Beko/Grundig

Aufbruchstimmung und ambitionierte Ziele

„Eine Verdoppelung des Umsatzes bis 2025“, gibt Mario Vogl, Deutschland-Geschäftsführer von Beko und Grundig als Ziel vor. Viel Aufbruchstimmung war spürbar bei der Vorstellung des Wachstumsprogramms „Ambition 2020+“ am Freitagabend im Düsseldorfer „Lido Malkasten“. Erreicht werden soll die bessere Performance der beiden Traditionsmarken durch klare Profile, bessere Strukturen und Prozesse. Für mehr Vertriebspower wird die Mannschaft zur Betreuung der Händler von 50 auf 70 Mitarbeiter aufgestockt, zugleich werden dabei große und kleine Hausgeräte zusammengelegt.

„Mit der Zusammenführung von Grundig und Beko im Nordeuropäischem Headquarter in Neu-Isenburg sind wir bereits im letzten Jahr einen wichtigen Schritt in Richtung Neuaufstellung gegangen. Nun gilt es, diesen Schritt konsequent fortzuführen. Mit dem Projekt ,Ambition 2020+‘ wollen wir in Deutschland und Nordeuropa an Profil gewinnen und signifikant Marktanteile ausbauen“, so Vogl, und weiter: „Die Mitarbeiter spüren, dass hier etwas Neues mit Potenzial und Perspektive entsteht. Und dank eines engagierten Mutterkonzerns, der die komplexen Strukturen des deutschen Markts gut kennt, bekommen wir alle nötige Unterstützung in Form von Investition sowie Innovation.“ 

So soll Grundig noch stärker als deutsche Marke für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte verankert werden, die besonderen Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und Design legt. Mit dem Fokus auf Produktlösungen für ein aktiveres und gesünderes Leben will Beko Preis-/Wert-orientierte Kundenkreise, wie moderne Familien, ansprechen. Mit der schrittweisen Veränderung des Markenauftritts wird eine Konsolidierung und Anpassung des Sortiments einhergehen.

Begleitet werden die Maßnahmen durch eine Vielzahl von Prozessoptimierungen in allen Unternehmensbereichen von Finance bis Customer Service. Unter anderem steht eine weitreichende IT-Neustrukturierung kurz vor dem Abschluss.

Die Muttergesellschaft von Grundig und Beko, die Arçelik Group, unterstützt die Strategie mit Innovationen und Investitionen. 150 Mio. Euro sollen über fünf bis sechs Jahre in ein neues Entwicklungszentrum fließen. Der Bau einer neuen TV-Fabrik hat ein Investitionsvolumen von 100 Mio. Euro. Dadurch profitieren beide Marken vom Produktions-Know-how des Konzerns. So wird die neue, jetzt voll betriebsbereite Fabrik in der Türkei für Grundig einen wichtigen Schritt in den Bereichen Innovation, Qualität und Verfügbarkeit bedeuten. Auf 182.000 qm sind in der hochmodernen Anlage R&D und Design unter einem Dach vereint.

Mehr zur Wachstumsstrategie von Beko und Grundig lesen Sie in der April-Ausgabe der "möbel kultur".

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