Gebrüder Weiss hat seinen rumänischen Standort in Sibiu erweitert. Viorel Leca, Landesleiter Gebrüder Weiss Rumänien, und Gerd Bommer, österreichischer Wirtschaftsdelegierter Außenwirtschaftscenter Bukarest (v.l.) bei der Einweihung des neuen Logistikterminals.

Gebrüder Weiss

Auf Wachstumskurs nicht nur in Sibiu

Die Erweiterungsarbeiten von Gebrüder Weiss am rumänischen Standort Sibiu in der Region Siebenbürgen konnten im Juni abgeschlossen werden. Auf einer Fläche von 4.500 qm wurde ein neues Logistikterminal inklusive Cross-Docking-Hub errichtet. Die Standorterweiterung war aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Logistikleistungen in der Region notwendig geworden. „Dank des Ausbaus können wir den gestiegenen Kundenanforderungen und dem gewachsenen Auftragsvolumen noch besser begegnen“, so Viorel Leca, Landesleiter Rumänien bei Gebrüder Weiss. Im Jahr 2017 wickelte Gebrüder Weiss Rumänien 605.442 Sendungen mit einem Gesamtgewicht von 1,2 Mio. Tonnen ab, was einer Steigerung von elf Prozent zum Vorjahr entspricht.

1994 als Speditionsbüro mit vier Mitarbeitern gegründet, hat sich Gebrüder Weiss Rumänien über die Jahre zum Full-Service-Logistiker mit heute 600 Mitarbeitern an elf Standorten entwickelt. „Speziell Landtransporte nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Bulgarien und Ungarn machen heute einen Großteil des Geschäfts aus", so Thomas Moser, Direktor und Regionalleiter Süd-Ost/CIS bei Gebrüder Weiss.

 Auch der Bereich Air & Sea boomt. So führt das Unternehmen aktuell vier Mal wöchentlich LCL-Sammelcontainer zwischen China/Hongkong und dem Hafen Constanta am Schwarzen Meer durch. Von Constanta aus werden zudem über den Main-Donau-Kanal die wichtigsten mitteleuropäischen Hafenstädte, die Nordsee und Überseedestinationen erreicht. Für die florierende Automotive-Branche Rumäniens ist Gebrüder Weiss ebenfalls ein strategisch wichtiger Partner. 2017 organisierte das rumänische Team 57.000 Automotive-Sendungen mit einem Gewicht von 125.800 Tonnen.

Diese Seite teilen