Kika/Leiner
Auf Wachstumskurs in Zentraleuropa
Marktführerposition in Österreich halten – Wachstum aus der Expansion nach Zentraleuropa generieren: Das ist die Strategie, mit der Kika/Leiner in die Zukunft gehen will. Obwohl der heimische Markt in den
Marktführerposition in Österreich halten – Wachstum aus der Expansion nach Zentraleuropa generieren: Das ist die Strategie, mit der Kika/Leiner in die Zukunft gehen will. Obwohl der heimische Markt in den letzten Jahren real 3,7 Prozent einbüßte, konnte die Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2003/2004 ihren Gesamt-Umsatz um rund ein Prozent auf 1,17 Mrd. Euro steigern. Dabei dürfte sich hautpsächlich die Entwicklung an den drei Standorten in Ungarn positiv ausgewirkt haben, die umsatzmäßig um 44 Prozent zulegten. "Umsatz ist derzeit vor allem im Ausland zu holen. In Österreich sind die Wachstummöglichkeiten im Möbelhandel eingeschränkt", bertonte Geschäftsführer Ewald Repnik. Zwar erwartet die Branche 2004 eine leichte Erholung des Marktes – 2003 lag das Volumen bei 3,94 Mrd. Euro, wobei 3,37 Mrd. Euro auf den Möbelfachhandel entfielen. Doch der Wettbewerb hat sich in Österreich noch einmal verschärft. Laut einer aktuellen Studie der Markant Unternehmensberatung werden ca. 70 Prozent des Möbelfachhandelsumsatzes von den großen Filialisten erzielt. Damit stieg deren Anteil noch einmal um 3,6 Prozent. Grund genug für Kika/Leiner zweigleisig zu fahren. Zum einen sollen die österreichischen Standorte optimiert werden. Den Anfang nimmt das Leiner-Haus in der Wiener Mariahilfstraße, das mit einem Investitionsvolumen von 25. Mio. Euro auf den aktuellen Stand gebracht werden soll. Gleichzeitig wird auch die Verkaufsfläche um 6.000 auf knapp 30.000 qm erweitert. In den nächsten ein bis zwei Jahren sollen dann die Leiner-Standorte in Graz, Vöcklabruck, Steyr, Wels, Amstetten und Krems erneuert werden. Auch bei den Kika-Häusern in Graz (bereits im Dezember 2003 begonnen), St. Pölten, Horn, Stockerau, Innsbruck, Klagenfurt Wien Nord und Ottaring stehen Umbaumaßnahmen an. Zum anderen sollen die Aktivitäten in Zentraleuropa weiter forciert werden. Kika wird in Ungarn (Budapest, Pecs, Györ, Miskolc, Debrecen, Szeged) kontinuierlich weiter wachsen und auch in weitere Länder wie Tschechische Republik (Prag Süd und Nord, Brünn), Slowakei (Bratislava) und Kroatien (Zagreb) expandieren. Kika/Leiner betreibt zur Zeit insgesamt 53 Standorte und beschäftigt 7.200 Mitarbeiter. Die gesamte Verkaufsfläche beträgt ca. 850.000 qm.

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