EK Servicegroup
“Auf nicht preisdominierte Konzepte setzen!”
Anlässlich ihrer Hausmesse "EK Fun" hat die EK Servicegroup heute die Bilanzen zum abgelaufenen Jahr veröffentlicht. Demnach hat sich der Umsatz 2011 um 1,2 Prozent auf 1,596 Mrd. Euro gesteigert.
Anlässlich ihrer Hausmesse "EK Fun" hat die EK Servicegroup heute die Bilanzen zum abgelaufenen Jahr veröffentlicht. Demnach hat sich der Umsatz 2011 um 1,2 Prozent auf 1,596 Mrd. Euro gesteigert. Dabei stellte der Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink vor allem eine höhere Wertschöpfung fest, nicht zuletzt durch erfolgreichen Absatzkonzepte in den verschiedenen Geschäftsbereichen und einen steigenden Auslandsumsatz (+ 3,8 Prozent bei 8,8 Prozent Anteil).
Der umsatzstärkste Bereich (34 Prozent Anteil) bleibt "Family" mit Spielwaren, Babybedarf, PBS, Büchern. Dieser musste allerdings 2011 einen leichten Umsatzrückgang von 1,3 Prozent hinnehmen. Gefragt waren insbesondere die starken Absatzkonzepte HappyBaby und proBaby.
Gestern wurde überdies, nach erfolgreicher Kooperation, die Verschmelzung mit den beiden Gesellschaften Ardek eG und der Igeka eG beschlossen. Diese sorgen nun für einen Zuwachs von 200 Baby-Spezialisten und Mehrbranchenhändler auf jetzt 2.300 Mitglieder im Verbund (Ende 2010 waren es 2093 Händler). Außerdem kamen weitere 132 Unternehmer im vergangenen Jahr neu hinzu. Während auf der anderen Seite 123 Abgänge zu verzeichnen waren, durch Geschäftsaufgaben angesichts des anhaltenden Wettbewerbsdrucks sowie aus Altersgründen.
Das zweitgrößte EK-Geschäftsfeld "Comfort" erreichte ein Umsatzplus von 4,3 Prozent, wobei sich in erster Linie Leuchten, Küchen und Elektrogroßgeräte als Wachstumstreiber erwiesen – ebenso wie die Eigenmarken "My edition" und "My light". Im Bereich Garten lagen die Umsätze mit 4,3 Prozent ebenfalls deutlich über dem Vorjahresschnitt. Hier trägt die Systemfläche "Lieblingsplatz Garten" zum Erfolg bei. Der GPK-Bereich "Living" legte beim Umsatz um 0,9 Prozent zu.
In den verbandseigenen Vermarktungskonzepten und auch im Multichannel-Handel sieht Vorstandschef Hasebrink den Schlüssel, dass die Entwicklung auch in Zukunft positiv verläuft: "Unsere Konzepte werden in der Auseinandersetzung mit filialisierten Fachmärkten, Discountern und dem Online-Handel immer wichtiger. Es kommt darauf an, sich mit Qualitäts- und Serviceführerschaft einzigartig zu profilieren, um im inhabergeführten Handel die Rentabilität zu sichern. Entscheidend ist nicht ein möglichst großes Umsatzvolumen, sondern das Geld verdient wird." Denn, so Hasebrink: "Wenn der inhabergeführte Einzelhandel weiterhin auf nicht preisdominierte Konzepte setzt und sich gleichzeitig durch absolute Kundenorientierung profiliert, können die anderen ruhig die Preisführerschaft übernehmen."

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