Lutz hat die Mehrheit an den bulgarischen Möbelketten Aiko und Mobbo übernommen.

Lutz-Gruppe

Auf Einkaufstour in Bulgarien

Die Lutz-Gruppe expandiert international weiter. Wie das österreichische "WirtschaftsBlatt" berichtet, übernimmt der Konzern über seine Osteuropa-Holding XLCEE 67 Prozent an den bulgarischen Möbelketten Aiko und Mobbo. Den Rest der Anteile behält der Unternehmer Marian Dushkov. Der Kaufpreis wird nicht öffentlich genannt.

Durch den Zukauf werden die Österreicher zum direkten Konkurrenten von Ikea, heißt es weiter. Seit vier Jahren sind die Schweden über einen griechischen Franchise-Partner in der Hauptstadt Sofia präsent. Dort erwirtschafteten sie im vergangenen Jahr mehr als 36 Mio. Euro und kamen auf einen Marktanteil von zehn bis 20 Prozent. Der gemeinsame Umsatz von Aiko und Mobbo betrug 2013 rund 30 Mio. Euro. Davon erzielte Aiko 24 Mio. Euro.

Aiko betreibt in Bulgarien vier Häuser – zwei davon in Sofia. Der Discounter Mobbo ist zudem an drei Standorten in dem Land vertreten. Trotz der Übernahme sollen die Namen und das Management bestehen bleiben.

Die Lutz-Gruppe betreibt in Deutschland 37 Einrichtungshäuser, 29 Mömax-Mitnahmemärkte und vier Sparkauf (SB). In Österreich hat der Konzern 45 XXXLutz-Häuser, 55 Möbelix- und 18 Mömax-Märkte am Netz. Hinzu kommt ein Einrichtungshaus in Schweden. Daneben ist die Gruppe in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Kroatien aktiv. Nicht zuletzt gehört aber auch die slowenische Lesnina-Gruppe zu den Österreichern.

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