Interprint

Auf der Suche nach einem Partner

Die Wrede Industrieholding blickt auf eine außerordentlich erfolgreiche Entwicklung ihres Geschäftsbereichs „Dekorative Oberflächen“ zurück. Seit der Gründung im Jahr 1969 konnte sich die Beteiligung Interprint zu einem weltweit führenden Dekordrucker mit über 1.300 Mitarbeitern, einem Umsatz von mehr als 350 Mio Euro und Produktionsstandorten in Deutschland, Polen, Russland, China, Malaysia, den USA und Brasilien entwickeln. Allein in den letzten zehn Jahren hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt.


Thomas Wrede, Vorstand der Wrede Stiftung und bis 2015 Geschäftsführer der Wrede Industrieholding, stellt in einer Pressemitteilung fest: „Nach intensivem Abwägen und Diskussionen sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass die nächste Generation nicht die Verantwortung für Interprint übernehmen wird. Mein Großvater hat ein Sägewerk aufgebaut, mein Vater hat Duropal aufgebaut, ich habe Interprint aufgebaut und die nächste Generation soll etwas Neues und Eigenes aufbauen. Dies sollte man ihr zugestehen und niemanden in eine Rolle hineinzwängen, die er nur aus Pflichtgefühl und Traditionsbewusstsein anzunehmen bereit ist. Das schadet am Ende allen.“

Vor diesem Hintergrund hat die Wrede Industrieholding mit Unterstützung einer renommierten Unternehmensberatung einen Prozess gestartet, um gemeinsam mit der Interprint-Geschäftsführung den richtigen Partner zu finden, der das Unternehmen auf dem chancenreichen und zugleich herausfordernden Weg in die Zukunft tatkräftig unterstützen wird.

„Wir – die Familie Wrede und ich persönlich – sind uns unserer großen Verantwortung bei dieser Suche bewusst. Wenn wir im nächsten Jahr den geeigneten – leidenschaftlichen – Nachfolger in der Gesellschafterrolle finden, bleibt noch offen, ob wir dann gemeinsam diesen Weg gehen oder alle Anteile in seine Hände legen“ erläutert Thomas Wrede. „Bei der Auswahl eines Investors oder Partners wird für uns oberste Priorität haben, dass der Wachstumskurs weiter fortgesetzt und die Interprint-Gruppe auch in Zukunft weltweit ausgebaut wird.“

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