Hamburg

Architekten- und Ingenieurskammern in Sorge um HafenCity-Universität

Die Hamburger Architektenkammer und die Hamburgische Ingenieurskammer-Bau verfolgen mit großer Sorge die laufenden Diskussionen über die zukünftige finanzielle Ausstattung der Hamburger Hochschulen, insbesondere der HafenCity Universität (HCU), an der Architekten,

Die Hamburger Architektenkammer und die Hamburgische Ingenieurskammer-Bau verfolgen mit großer Sorge die laufenden Diskussionen über die zukünftige finanzielle Ausstattung der Hamburger Hochschulen, insbesondere der HafenCity Universität (HCU), an der Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner ausgebildet werden. Der Grund: Sie fürchten, dass die von Anfang an strukturell unterfinanzierte HCU mit einem jährlichen Defizit von 3 Mio. Euro bei einem Haushalt von 13 Mio. Euro schon im nächsten Jahr in eine dramatische Sitution geraten könnte.
Das würde, heißt es in einer Pressemitteilung der Kammern vom 7. Juli 2011, schon kurzfristig die Verhinderung jeder quailifizierten universitären Ausbildung an der HCU bedeuten. Wenn sich nichts ändert, könnte es mittelfristig der Todesstoß für ein bundesweit einmaliges Konzept für eine interdisziplinäre Hochschule für Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner sein.
Die Kammern appellieren deshalb mit großem Nachdruck an den Senat, alles zu tun, um eine hervorragende universitäre Ausbildung von Architekten, Bauingenieuren und Stadtplanern in Hamburg sicher zu stellen.