Jahnke
Arbeitnehmer sollen in Transfergesellschaft – Sanierung bleibt das Ziel
Wie gestern angekündigt, erreicht uns soeben die Pressemitteilung des Insolvenzverwalters der Jahnke GmbH. Auf der Mitarbeiterversammlung informierte Dr. Gideon Böhm (Foto) demnach die Arbeitnehmer am letzten Donnerstag über die bevorstehende
Wie gestern angekündigt, erreicht uns soeben die Pressemitteilung des Insolvenzverwalters der Jahnke GmbH. Auf der Mitarbeiterversammlung informierte Dr. Gideon Böhm (Foto) demnach die Arbeitnehmer am letzten Donnerstag über die bevorstehende Eröffnung des Insolvenzverfahrens (8 IN 20/12) am 1. April: "Die Insolvenzmasse reicht nicht aus, um alle Löhne zu zahlen. Daher muss ein Teil der Belegschaft mit der Verfahrenseröffnung von der Arbeit freigestellt werden, sofern es nicht gelingt, eine Transfergesellschaft zu errichten", erläutert Rechtsanwalt Böhm. Aufgrund von Problemen mit einigen Lieferanten sei außerdem die Warenversorgung nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet, so dass die Produktion am Standort Trittau in der Nähe von Hamburg zurückgefahren werden müsse.
Ziel des Insolvenzverwalters ist und bleibt jedoch die Sanierung der Jahnke GmbH. Böhm: "Ich arbeite daran, kurzfristig eine Lösung zu finden, um die Marke Jahnke zu erhalten." Parallel dazu möchte Böhm eine Transfergesellschaft finanzieren, in die die Arbeitnehmer nach dem 1. April wechseln können.
Über das Vermögen der Jahnke GmbH & Co. KG war bereits am 25. Januar das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet worden. Das Unternehmen produziert zum großen Teil im schleswig-holsteinischen Trittau und beschäftigt 230 Mitarbeiter.

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