Der Kreis Anja Schaible Stiftung

Applaus für Innovationen: Preisverleihung auf der Area30

Wie sieht der Küchenverkauf im Jahr 2030 aus? Dieser Frage widmet sich die Der Kreis Anja Schaible Stiftung auf der diesjährigen area30 in Löhne. Mit ihrem aktuellen Projekt „Change’in kitchen sales“ stellt die

Zukunftsprojekte - das Stiftungsevent auf der Area30
Foto: Der Kreis Anja Schaible Stiftung

Wie sieht der Küchenverkauf im Jahr 2030 aus? Dieser Frage widmet sich die Der Kreis Anja Schaible Stiftung auf der diesjährigen area30 in Löhne. Mit ihrem aktuellen Projekt „Change’in kitchen sales“ stellt die Stiftung innovative Ansätze für die Zukunft der Küchenplanung und des Vertriebs vor. Dabei wurde auf einem großflächigen Stand im Pop-Art-Stil eine beeindruckende Vision der Customer Journey der Zukunft inszeniert.

„Unsere Stiftungsprojekte sind wie ein Küchenlabor: Wir mixen frische Ideen junger Talente, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Profi-Know-how zu zukunftsorientierten Küchenkonzepten. So geben wir der Küche von morgen mehr Esprit und ihrer Vermarktung eine gehörige Prise Kreativität“, erklärte Ernst-Martin Schaible, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Der Kreis Anja Schaible Stiftung, anlässlich des Messeauftritts.

Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit Studierenden, Industriepartnern, Dienstleistern und Küchenspezialisten entstanden ist, bot faszinierende Einblicke in die kommenden Entwicklungen der Customer Journey, der Küchenplanung mit neuen Tools und die zukünftige Rolle des Küchenspezialisten. Schaible betonte dabei: „Wenn KI und VR immer stärker werden, wird ‚Human Touch‘ mehr an Bedeutung gewinnen. Der Küchenspezialist muss zum ‚authentischen Influencer‘ werden – Menschlichkeit, Emotion, Authentizität und echtes Erleben sind angesagt.“

Besonders eindrucksvoll war die Kombination von modernen Technologien und realen Erlebnissen. Besucher konnten im „Küchenlabor“ in Echtzeit verschiedene Materialien und Technologien ausprobieren, während gleichzeitig über eine KI-basierte Plattform erste Küchenentwürfe erstellt und mittels Augmented-Reality-Brillen visualisiert wurden. Der Höhepunkt der Präsentation war die Bachelorarbeit von Elisabeth Ermisch und Lili Fee Weirich von der Hochschule Darmstadt, die das Potenzial von Extended Reality (XR) für die Küchenbranche aufzeigte. Die digitale erweiterte Kücheninsel, die reale und virtuelle Welten miteinander verbindet, diente als zentrales Element dieses Konzepts.

Zum Abschluss der Messe wurde unter großem Applaus die Auszeichnung der Förderer des aktuellen Stiftungsprojektes verliehen. Zu den Partnern des Projektes zählten AEG, Ballerina, Hettich, Kesseböhmer, eOpus, Rehau und SHD, in Kooperation mit der Möbelfachschule Köln sowie den Hochschulen Wismar und Darmstadt. Steffen Widmer aus Schwerin und Jan Schreckenberg aus Leverkusen brachten als Küchenspezialisten wertvolles Praxiswissen ein. „Ein großes Dankeschön an alle Studierenden, Professoren, Küchenspezialisten, Industriepartner und Projektleiterin Monika Slomski, die dieses Stiftungsprojekt zum Leben erweckt haben“, so Ernst-Martin Schaible abschließend.