ZVEI

Appell an die Politik wegen wachsender Rohstoffknappheit

Ob Kupfer, Blei, Stahl oder Kunststoffe: Aufgrund der aufstrebenden Schwellen- und Entwicklungsländer wird der weltweite Kampf um Rohstoffe immer härter. Entsprechend schwieriger werden die Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen, so lautet

Ob Kupfer, Blei, Stahl oder Kunststoffe: Aufgrund der aufstrebenden Schwellen- und Entwicklungsländer wird der weltweite Kampf um Rohstoffe immer härter. Entsprechend schwieriger werden die Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen, so lautet das Fazit aus einer Studie, die vom Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) und der Commerbank herausgegeben wurde.
Zum Problem wird dabei vor allem die extreme Konzentration der Anbieterländer: China hat einen Anteil von 35 Prozent an der Aluminiumproduktion, Chile 34 Prozent an der Kupferlieferung und zu einem Fünftel kommt Nickel aus Russland. Insbesondere nach Abklingen der Rezession habe sich der Preisdruck wieder verschärft. Daraufhin fordern die Autoren der Studie nun Unterstützung durch die Politik, zum Beispiel indem diese den freien Rohstoffhandel fördert, die Wettbewerbsfähigkeit und Rahmenbedingungen für sekundäre Rohstoffe verbessert, deren illegalen Abfluss verhindert und insgesamt einen effizienteren Verbrauch der Rohstoffe vorantreibt. Im Blick sind dabei insbesondere Alternativen zu herkömmlichen Rohstoffen, Recyclingprojekte sowie vergrößerte Lagerbestände und Hedgingmaßnahmen.