CS Schmal

Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt

Zerlegtmöbel-Spezialist CS Schmal hat Ende vergangener Woche einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Dies berichtet die Zeitung „Rheinpfalz“ heute. Zumindest am Montag und Dienstag soll bei dem Möbelhersteller die Produktion ruhen. Betroffen sind rund 400 Mitarbeiter. Die Geschäftsleitung geht allerdings davon aus, dass der Betrieb fortgeführt werden kann.

Laut Geschäftsführung hat sich die Firma nach „den durch das Sommerloch entstandenen Turbulenzen“ zuletzt wieder positiv entwickelt. Doch weil es aufgrund von Kapazitätsengpässen bei Zulieferern in der Belieferung vor allem mit Spanplatten zu Problemen gekommen sei, habe CS Schmal seine Produktion nicht wie geplant laufen lassen können. Die Folge seien Mindereinnahmen gewesen, an deren Ende Zahlungsschwierigkeiten standen.

„Aufgrund dieser vorübergehend unsicheren Auslieferungssituation sowie den voraussichtlichen Risiken für die Umsatzentwicklung sind am 30. Oktober alle noch laufenden Finanzierungsgespräche gescheitert beziehungsweise beendet worden“, heißt es in einem Schreiben, das der Zeitung vorliegt. Alternativen habe es zum jetzigen Zeitpunkt keine gegeben, so dass „der vorsorgliche Gang zum Insolvenzgericht unausweichlich war“.

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