Wohn- und Schlafraummöbel

Anstieg im ersten Quartal um 3,6 Prozent

Für die Wohn- und Schlafraummöbelindustrie hat Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer der Bundes-Fachverbände der Deutschen Küchen-, Polster- und Wohnmöbelindustrie (Herford), die Zahlen fürs erste Quartal 2016 bekannt gegeben. Hierbei existiert nach

Für die Wohn- und Schlafraummöbelindustrie hat Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer der Bundes-Fachverbände der Deutschen Küchen-, Polster- und Wohnmöbelindustrie (Herford), die Zahlen fürs erste Quartal 2016 bekannt gegeben. Hierbei existiert nach Angaben des Verbandes faktisch nur die interne Auftragsstatistik des VdDW. „Die Wohn- und Schlafraummöbelhersteller fließen in die amtliche Statistik lediglich zusammengefasst unter dem Posten ,Sonstige Möbel und Möbelteile’ ein. Eine gesonderte statistische Erfassung im Monatsrhythmus existiert nicht“, so Heumann.

Im allumfassenden Segment „Sonstige Möbel und Möbelteile“ machen allerdings „Möbelteile“ mit einem Anteil von über 40 Prozent den weitaus größten Brocken aus. Zu Möbelteilen gehören aber ebenso Arbeitsplatten wie Fronten für Küchen oder Komponenten für „Sonstige Möbel“ beispielsweise im Outdoor- oder auch Badbereich. Somit lassen sich die Zahlen aus der Nomenklatur „Sonstige Möbel und Möbelteile“ nicht seriös für eine Bewertung der Entwicklung der Wohn- und Schlafraummöbelindustrie nutzen.

Nach der Statistik des Verbands der Deutschen Wohnmöbelindustrie sind im ersten Quartal 2016 die Auftragseingänge um 3,6 Prozent gestiegen, wobei der Anstieg aus dem Inland mit 2,0 Prozent geringer ausgefallen ist als das Plus im Auslandsgeschäft mit 7,7 Prozent.

Insgesamt fällt die Auswertung des Verbandes aber nun vorsichtig optimistischer aus: „Wir rechnen auch im weiteren Verlauf des Jahres 2016 mit einem positiven Gesamtergebnis – allerdings auf niedrigerem Niveau als 2015. Insbesondere im Wohnmöbel- und Schlafraummöbelsektor herrscht im Übrigen ein teilweise ruinöser Importdruck, der primär im konsumigen Sektor des Inlandsmarktes zu einem kannibalisierenden Verdrängungswettbewerb geführt hat.“