Höffner

Annäherung im Standortstreit mit Kibek

Höffner und Kibek kommen sich im Streit um die Neubau-Frage bei Fürth entgegen. Wie das Online-Portal "Nordbayern.de" berichtet, gebe es Anzeichen, dass die künftigen Nachbarn ihre Blockadehaltungen aufgeben. So wollen

Höffner und Kibek kommen sich im Streit um die Neubau-Frage bei Fürth entgegen. Wie das Online-Portal "Nordbayern.de" berichtet, gebe es Anzeichen, dass die künftigen Nachbarn ihre Blockadehaltungen aufgeben. So wollen beide Unternehmen den notwendigen eigenen Autobahnanschluss nun gemeinsam finanzieren. Zuvor war vorgesehen, dass Höffner die Investition dafür alleine stemmt. Kibek war bislang sowohl mit der Zufahrt unzufrieden, die direkt auf den Höffner-Parkplatz führte sowie mit der leicht versteckten Lage seiner Immobilie hinter dem Möbelhaus. Dem Bericht zufolge wollen beide Parteien ihre Planungen jetzt aufeinander abstimmen und "in einer notariell zu bekundenden privatrechtlichen Vereinbarung" festlegen.
Beide Unternehmen planen seit Jahren, sich zwischen Steinach und Herboldshof anzusiedeln. Auf dem einen Grundstück soll ein mehrstöckiges Höffner-Haus mit einer VK-Fläche von 45.000 qm für Möbel und weiteren 7.500 qm für Randsortimente entstehen. Außerdem plant der Konzern, Platz für einen Baumarkt mit 13.000 qm VK-Fläche zu schaffen.
Teppich Kibek möchte auf seinem Grundstück ein zweistöckiges Haus mit 10.000 qm Gesamtverkaufsfläche bauen. Randsortimente will die Firma ebenfalls anbieten, allerdings hat ihr die Stadt die Fläche zum Schutz der innerstädtischen Geschäfte auf 1.200 qm begrenzt.