Pfleiderer

Anlage in Gütersloh eingeweiht

Am vergangenen Donnerstag weihte Pfleiderer mit einem offiziellen Festakt die neuen Anlagen im Werk III in Gütersloh ein. Der Holzwerkstoffproduzent errichtete dort eine Kurztaktpresse und einen Imprägnierkanal. Rund 7,2 Mio.

Am vergangenen Donnerstag weihte Pfleiderer mit einem offiziellen Festakt die neuen Anlagen im Werk III in Gütersloh ein. Der Holzwerkstoffproduzent errichtete dort eine Kurztaktpresse und einen Imprägnierkanal. Rund 7,2 Mio. Euro investierte Pfleiderer in die Maschinen bzw. den Neu- und Anbau entsprechender Hallen. Nach nur 13 Wochen Bauzeit bei laufender Produktion konnte bereits Ende 2005 die erste Platte gepresst werden, Anfang Februar lief der Betrieb bereits mit 800 Platten pro Schicht. Inzwischen ist die volle Kapazität mit 1.000 Platten erreicht.
Werksleiter Karl-Heinz Zwarg betonte in seiner Ansprache, dass das Werk jetzt wieder in Lage wäre, das von der Industrie benötigte Pensum direkt ab Gütersloh zu liefern. In Zahlen bedeutet dies die Imprägnierung von 110 Mio. qm Papier und Direktbeschichtung von 26 Mio. qm Spanplatten im Jahr. Die Imprägnierstraße versorgt die gesamte Produktion Pfleiderers in Westeuropa mit behandelten Dekorpapieren.
"Die Investitionen in das Veredelungswerk in Gütersloh führen zu einer umfassenden Stärkung unserer Marktposition im Herzen des Möbelgebietes", resümiert Dr. Hans-Kurt von Werder, Geschäftsführer und Leiter der Industriesparte bei Pfleiderer. "Wir sind sehr stolz, den Standort mit dem nochmaligen Ausbau zu einem noch kompetenteren Partner der Möbelindustrie weiter entwickelt zu haben." Auch die zur feierlichen Eröffnung anwesende Bürgermeisterin von Gütersloh, Maria Unger betonte, wie wertvoll die Investition zur Sicherung des Standortes sei und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Stadt Gütersloh. Und stellte gleichsam eine potenzielle Weiterentwicklung des ebenfalls in Gütersloh ansässigen Werkes I in Aussicht. Beim anschließenden Rundgang durch das Werk informierte sich Unger selber über die einzelnen Produktionsschritte der neuen Anlagen (auf dem Foto im Gespräch mit Werksleiter Karl-Heinz Zwarg).