Impress

An polnischen Finanzdienstleister verkauft

Die Constantia Industries AG gibt Impress Gruppe ab und damit die Produktion von Möbeloberflächen. Käufer ist ein Investmentfonds der IPOPEMA. Dabei handelt es sich um einen Finanzdienstleister mit Sitz in Warschau, der in den Bereichen Investment Banking, Brokerage, Investmentfonds, Asset Management und Beratung tätig ist. Das Unternehmen managt über 70 Investmentfonds mit einem Volumen von rund 15,5 Mrd. Euro.

Das Closing wird für das erste Quartal erwartet.

Als Hintergrund für die Transaktion gibt Constantia die spezielle Marktsituation in diesem Bereich an. So habe Impress in den letzten 3,5 Jahren erfolgreich einen Transformationsprozess vollzogen. Durch strukturelle Maßnahmen konnten die Stärken im Dekordruck und in der Oberfläche kontinuierlich ausgebaut werden, was zu Wachstum bei Impress führte.

Der Ausbau der strategischen Positionierung der Impress Gruppe erfordert jedoch eine weitere Marktkonsolidierung, verbunden mit zusätzlichen Investitionen. Allerdings sieht Constantia die Zukunftspotenziale des Konzerns in anderen Be­reichen und entschied sich deshalb zum Verkauf.

"Der Verkauf der Impress Gruppe stellt für Constantia Industries eine erfolgreiche Portfoliobereinigung dar und erlaubt es, unsere Ressourcen künftig auf unsere Kerngeschäftsfelder sowie auf attraktive neue Opportu­nitäten zu konzentrieren", so Constantia-CEO Stanislaus Turnauer.

Der langjährige impress-Geschäftsführer und Vorstand der Constantia Industries Heimo Bresztowanszky scheidet im Zuge des Verkaufs einvernehmlich aus dem Vorstand der Constantia Industries AG aus und wechselt in eine Managementgesellschaft der IPOPEMA.

Impress fertigt an acht Standorten Dekorpapiere, Melaminimprägnate, Finishfolien, Farben & Lacke sowie Chemikalien & Additive und erwirtschaftet mit knapp 800 Mitarbeitern etwa 255 Mio. Euro Umsatz.

Diese Seite teilen