Ambiente, Christmasworld, Creativeworld
Premiummöbel-Format „Grandcreators“ geplant
Unter dem Leitthema „Make the market moment yours“ werden die Konsumgütermessen Ambiente, Christmasworld und Creativeworld im Februar 2026 antreten. Der Veranstalter Messe Frankfurt kündigte zahlreiche Veränderungen an. Aus Sicht des Möbelhandels interessant werden dürfte das Format „Grandcreators“ werden.
Mit „Grandcreators“ kreiert die Messegesellschaft ein neuartiges kuratiertes Format für international bekannte Premiummarken im Einrichtungssegment wie COR, e15, Ligne Roset, Thonet, Zeitraum oder Zimmer + Rohde. In Zusammenarbeit mit Stylepark steht die globale Suche für Projektpartner in den Segmenten Hospitality und Contract Business im Fokus. Für relevante Neukontakte sollen die messeübergreifende Expertise im internationalen Objektgeschäft der Heimtextil, Light + Building und ISH mit einfließen. Geplanter Veranstaltungsort soll die Festhalle sein, die damit zur prominenten Bühne für „ikonisches Design, Dialog und neue Geschäftsbeziehungen jenseits klassischer Messepräsentation“ sein soll. „Dieses großartige Projekt für die Premiummöbelindustrie wartet nur noch auf das gemeinschaftliche Go aus der Branche. Sehr gerne setzen wird das Format schon 2026 um, wenn die dafür notwendigen 30 bis 40 Möbelmarken teilnehmen, wonach es aktuell aussieht“, erklärt Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs.
Messegelände ist voll belegt
Frankfurt ist und bleibt nach Einschätzung der Veranstalter „der zentrale Ort, an dem sich die globale Konsumgüterbranche jährlich trifft, austauscht und orientiert“. Ambiente, Christmasworld und Creativeworld haben hohe Anmeldequoten. Das Messegelände ist erneut voll belegt. Es haben sich sowohl internationale Branchengrößen als auch Newcomer angekündigt. Die Wachstumsfelder HoReCa, Hospitality Interiors, Contract Business, Concept Decoration und Interior Design sowie Möbel werden weiter ausgebaut. Mehr Interaktion und mehr Fortbildungsmöglichkeiten sind für alle drei Messen zentral.
Gezielte Geschäftsanbahnung statt Zufallsbegegnung
Mit einem digitalen Networking-Tool, direkt integriert auf den Veranstaltungswebseiten, hat die Messe Frankfurt ihr digitales Vernetzungsangebot ausgeweitet. Damit werde Networking nicht nur intuitiv, sondern auch ganzjährig, messeübergreifend und automatisch ab dem Ticketkauf möglich. Ein intelligenter Matching-Algorithmus verknüpft Interessen und Profile und schlägt verifizierte, relevante Kontakte vor – „für eine neue Qualität gezielter Geschäftsanbahnung“, betont Julia Uherek, Bereichsleiterin Consumer Goods Fairs. Aussteller können bereits im Vorfeld ihre Ansprechpartner dafür freischalten. Ergänzend bietet das digitale Leadmanagement-Tool „LeadSuccess“ für Aussteller Vorteile: Messekontakte lassen sich einfach scannen, auswerten und ins eigene CRM übertragen.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren