Der 11. Juli 2017: Der erfolgreichste Tag in der Amazon-Historie.

Prime Day

Amazon wird von eigenem Erfolg überrollt

Das war mal wieder eine Demonstration in puncto Customer Access: Der "Prime Day" am vergangenen Dienstag (11. Juli) war nach Aussage von Amazon.de der erfolgreichste Tag in der Geschichte des Online-Marktplatzes. Die Zahlen, mit denen Amazon diesen Erfolg belegt, sind in der Tat imposant: Mehr als 1 Mio. Fashion-Artikel und Schuhe, über 900.000 Produkte aus dem Home-Bereich, mehr als 800.000 Beauty-, Drogerie- und Health-Produkte und über 400.000 Spielwaren standen nach Ablauf der Aktion vor dem Versand an die deutschen Kunden. Dieses Jahr haben zudem mehr Händler als jemals zuvor am Prime Day teilgenommen.

In der internationalen Perspektive erreichen die Zahlen nochmal ganz andere Dimensionen. Weltweit spricht der US-Konzern von hunderttausenden Angeboten und mehreren Millionen Prime-Kunden. Das 30-stündige Shopping-Event sei somit um 60 Prozent größer gewesen als im Vorjahr. Im Zuge der Aktion sind an einem Tag so viele neue Prime-Kunden dazugekommen wir noch nie an einem einzelnen Tag in der Amazon-Geschichte.

Warum Amazon zum Prime Day Produkte zu Preisen verkauft, bei denen die Marge wohl gegen Null geht, ist klar. Denn jeder Prime-Kunde rechtfertigt langfristig jede kurzfristige Suvention im Rahmen eines derartigen Shopping-Events: Prime-Kunden kaufen pro Jahr durchschnittlich Waren im Wert von 1.300 US-Dollar auf Amazon ein. Bei Nicht-Prime-Kunden sind es dagegen "nur" 700 US-Dollar. Da kann man sich die Neukundengewinnung schon mal etwas kosten lassen.

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