Branche vor der imm

“Am Fuße des Berges”

"Wenn Du auf den Gipfel eines Berges willst, musst Du oft durch ein tiefes Tal." Leicht prosaisch hat Wolfgang Kranz, Mitglied der Geschäftsführung der KölnMesse, die Wirtschaftspressekonferenz im Vorfeld der

"Wenn Du auf den Gipfel eines Berges willst, musst Du oft durch ein tiefes Tal." Leicht prosaisch hat Wolfgang Kranz, Mitglied der Geschäftsführung der KölnMesse, die Wirtschaftspressekonferenz im Vorfeld der imm 2003 eingeleitet. Aber treffend: Nach Angaben von VDM-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas sank der Umsatz der Möbelindustrie in den ersten neun Monaten 2002 um 9,8 Prozent auf 15 Milliarden Euro. Parallel dazu bilanzierte Thomas Grothkopp, Hauptgeschäftsführer des BVDM, für den gleichen Zeitraum handelsseitig ein Minus von 9,1 Prozent. Alle drei haben aber unisono bekräftigt, dass damit das "tiefe Tal" durchschritten ist und die Branche jetzt am "Fuße des Berges steht." Zum Gipfelsturm sind allerdings in erster Linie Konzepte gefordert. "Mut" hat es Dirk-Uwe Klaas genannt, "Flexibilität" erwartet Thomas Grothkopp. Wolfgang Kranz setzt für die anstehende imm vor allem auf den Faktor "Design" als Profilierungsinstrument – sowohl im Messegeschehen, als auch im Handelswettbewerb.