Elastoform

Am 31. Juli ist Schluss

Das ging jetzt doch viel schneller als erwartet. Noch bis zuletzt standen mögliche Investorenlösungen im Raum. Doch schlussendlich gibt es für Elastoform keine Zukunft mehr. Das, was moebelnews.de heute vormittag

Das ging jetzt doch viel schneller als erwartet. Noch bis zuletzt standen mögliche Investorenlösungen im Raum. Doch schlussendlich gibt es für Elastoform keine Zukunft mehr. Das, was moebelnews.de heute vormittag als erster berichtet hatte, wurde jetzt aus gut informierten Kreisen bestätigt. Der 1919 gegründete Polstermöbelhersteller wird noch bis zum 31. Juli zu Ende produzieren und dann wird dicht gemacht, entsprechend zum 1. August das Insolvenzverfahren eröffnet.
Erst am 2. Mai hatte Gerd Axel Brinkel, geschäftführender Gesellschafter von Elastoform – in vierter Generation, den schweren Weg zum Amtsgericht angetreten und Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahres gestellt. Ein Schock für die knapp 200 Mitarbeiter am Standort Duisburg. Doch bereits Anfang Juli wurde deutlich, dass es für die Fertigung in Duisburg wohl keine Zukunft geben wird. Allein dem Vertrieb und den beiden Produktionen in Polen und der Slowakei wurden von Insolvenzverwalter Horst Piepenburg noch Chancen eingeräumt. Aber nur, wenn es eine Investorenlösung gäbe, da Brinkel bereits deutlich gemacht hatte, dass er alleine nicht weitermachen werde. Nun, nach dem endgültigen Aus, ist davon auszughen, dass auch die beiden osteuropäischen Fertigungen mit insgesamt rund 500 Mitarbeitern dichtgemacht werden. Denn wenn es von Elastoform keine Aufträge mehr gibt, ist auch dort nichts mehr zu tun.
Im Bereich Relax- und TV-Sessel spitzt sich die Konzentration damit noch weiter zu. Himolla und Polipol (Hukla) sind sicherlich bereits dabei, die frei werdenden Stellplätze im Handel neu zu verplanen.