Thomas Kummer (l.) und Kai Nottbohm sind seit über 30 Jahren in der Möbelbranche und gehen jetzt mit einem Verkaufsportal online.

MÖFuchs.de

Alte Hasen werden zu jungen Füchsen

Thomas Kummer (r.) und Kai Nottbohm blicken auf über 30 Jahre Berufserfahrung im Verkauf von Einrichtungsgegenständen in verschiedenen Unternehmen zurück. Nun starten sie mit MÖFuchs.de ein Online-Portal, auf dem sowohl Händler als auch Privatpersonen, Möbel anbieten können. Dabei betreiben sie keinen Internet-Shop, sondern einen Marktplatz für Möbel.

"Sein gebrauchtes Auto wirft man ja auch nicht einfach weg, wenn man sich ein neues kauft und Onlineportale bieten hier die beste Plattform", fasst Thomas Kummer das einfache Konzept zusammen. So funktioniere auch MöFuchs.de. Die eigentliche Abwicklung des Handels bleibt in der Hand des Verkäufers. Die Zeteler verstehen sich als Vermittler, die über das Internet Käufer und Verkäufer zusammen bringen.

Schon seit einiger Zeit beobachten sie den Markt und haben sich entschlossen einen anderen Weg einzuschlagen als die übrigen Anbieter. "Wir sind kein Auktionshaus, an das man einen gewissen Prozentsatz an Provision zahlt. Und auch kein Shop, der dem lokalen Möbelhaus Konkurrenz macht", erklärt Kai Nottbohm.

Für private Anbieter ist MöFuchs.de kostenlos, für gewerbliche Anbieter die günstigste Möglichkeit, Möbel im Internet zu präsentieren. Großen Wert legen Kummer und Nottbohm auf die einfache Handhabung: Auch Menschen, die wenig Erfahrung mit dem Internet haben, sollen sich schnell zurechtfinden. Und dabei schöpft das Portal die gesamte Bandbreite aus.

Vom einfachen Kiefertisch bis zur Designerküche wird schon jetzt alles angeboten.

Und das Konzept trägt erste Früchte. Möbelhäuser wie Maschal in Altjührden oder Möbel Knappstein nutzen bereits das Angebot aus Zetel.

Diese inserieren Ausstellungsstücke, Restposten und zukünftig auch "reguläre" Ware. Gerade weil sich die Anbieter mit einfachen Verlinkungen auf ihrer Homepage eigene Datenbanken sparen können, stößt das Angebot

aus Friesland auf immer größeres Interesse. Besonders der "Vor Ort-Service" hat es den Möbelhäusern angetan. Hierbei übernehmen die Friesländer sogar die Erstellung von Bildern und Produktbeschreibungen.

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