Domotechnica
“Als zentrale Kommunikationsplattform bestätigt”
Noch vor dem offiziellen Ende der Domotechnica zog die Kölnmesse GmbH bereits heute Bilanz. Angesichts 88 Prozent Auslandsanteil auf der Ausstellerseite und rund 70 Prozent ausländischen Besuchern habe sich die
Noch vor dem offiziellen Ende der Domotechnica zog die Kölnmesse GmbH bereits heute Bilanz. Angesichts 88 Prozent Auslandsanteil auf der Ausstellerseite und rund 70 Prozent ausländischen Besuchern habe sich die Messe erneut als zentrale Kommunikationsplattform der internationalen Gerätebranche bestätigt. Insgesamt kamen in den vier Tagen laut Zählung der Messegesellschaft 18.000 Besucher aus 115 Ländern nach Köln, um die Produkte der 1.041 Aussteller zu sehen. Zum Vergleich: 2004 (damals noch "HomeTech") kamen 25.000 Besucher.
Auch wenn die Messegesellschaft "zufriedene Aussteller", "gute Geschäfte", "viele Neuheiten"; und "große Medienresonanz"; zitiert, war die Abstinenz der großen Marken jedoch allzu offensichtlich. Innovationen blieben äußerst rar und erschöpften sich weitestgehend in optischen sowie technischen Updates. Darunter neue Varianten schräggesteller Dunstabzugshauben, mehr Bedienungskomfort via Display, integrierte LCD-Bildschirme oder fingerabdruckfreier Edelstahl. Zu den interessantesten Unternehmen im Großgerätebereich gehörten dabei die Haubenspezialisten Best, Sirius und Tecnowind, während zum Beispiel der türkische Konzern Vestel auf einem der größeren Stände seine Weltpremiere mit Einbauherden feierte.
Angesichts schwacher nationaler Besucherresonanz wurden die "New Names" vom deutschen Fachhandel wohl wenig wahrgenommen. Auf reges Interesse sei das Design-Special "E-Selection"; mit Sonderschau und Fachvorträgen anerkannter Experten sowie die Austragung der "Barista Championship" gestoßen, so heißt es in der Pressemitteilung zur Domotechnica weiter. Entsprechend bilanziert Willy Fischel, Geschäftsführer des Bundesverbands Technik des Einzelhandels (BVT): "Der Messe ist es gelungen, die Aspekte Design, Produktqualität und Sonderthemen erfolgreich zu positionieren. Umso bedauerlicher ist es, dass die großen Namen der Industrie fehlen".
Mehr Eindrücke von der Domotechnica lesen Sie in der März-Ausgabe der "möbel kultur".

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