Ikea
Aller guten Fassaden sind drei
Ikea sucht die Super-Fassade: Am Freitag tagte in Hamburg die Jury aus Vertretern des Bezirksamtes, der Stadt, von Ikea sowie namhaften Architekten, um über die künftige Fassadengestaltung des ersten Ikea-Innenstadt-Hauses
Ikea sucht die Super-Fassade: Am Freitag tagte in Hamburg die Jury aus Vertretern des Bezirksamtes, der Stadt, von Ikea sowie namhaften Architekten, um über die künftige Fassadengestaltung des ersten Ikea-Innenstadt-Hauses in Hamburg-Altona zu entscheiden. "Es war aus unserer Sicht ein gutes Meeting, in dem wir intensiv und konstruktiv diskutiert haben", sagt Armin Michaely, Expansionschef von Ikea Deutschland.
Drei der sechs eingereichten Entwürfe wurden von den Jurymitgliedern in die engere Wahl gezogen. Bei den architektonischen Vorschlägen geht es ausschließlich um die Gestaltung der "Außenhaut" des Einrichtungshauses. Die Preissumme in Höhe von 30.000 Euro wird in gleichen Teilen auf alle sechs Teilnehmer aufgeteilt. "Jetzt werden die ausgewählten Architekten bzw. Architekturbüros den Auftrag bekommen, ihre guten Ideen noch einmal zu überarbeiten und zu verfeinern", erklärt Michaely. Mit einer endgültigen Entscheidung der Jury ist Anfang Februar nächsten Jahres zu rechnen.
Ikea hat inzwischen mit den vorbereitenden Maßnahmen zum Abriss des ehemaligen Frappant-Gebäudes in Hamburg-Altona begonnen. Nach Arbeiten im Gebäudeinneren – Entrümpelung, Entkernung, Sanierung – startet der fünfmonatige Außenabriss Ende Januar 2011. Im September soll mit dem Bau des ersten Innenstadt-Einrichtungshauses von Ikea begonnen werden. Geplante Eröffnung ist im Frühjahr 2013.

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