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Aktuelle Euro-Schwäche dämpft Konsumklima
Die Diskussionen um die Stabilität des Euros sowie die Krise um die Staatsschulden haben die Verbraucher verunsichert – auf Kosten des Konsumklimas. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg
Die Diskussionen um die Stabilität des Euros sowie die Krise um die Staatsschulden haben die Verbraucher verunsichert – auf Kosten des Konsumklimas. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg mitteilte, prognostiziert der Gesamtindikator nach revidiert 3,7 Punkten im Mai für den kommenden Monat einen Wert von 3,5 Zählern. Nach Aussage der Experten sehen die Verbraucher eine konjunkturelle Erholung in Deutschland als gefährdet an und erwarten eine höhere Inflation. Daraus ergeben sich schlechtere Einkommensaussichten, weshalb die Anschaffungsneigung gedämpft ist. Vor diesem Hintergrund büßt die Konjunkturerwartung der Verbraucher im Mai 18,6 Punkte ein und erreicht einen Wert von 3,9 Zählern. Dennoch liegt er weit über dem Vorjahreswert von Minus 28,9 Punkten.
Die Einkommenserwartung verzeichnete im Vormonat noch den höchsten Wert seit 2001. Nun verliert der Indikator im Mai mit Minus 11,5 Punkten rund die Hälfte der Zuwächse. Mit insgesamt 23,7 Zählern liegt er damit aber immer noch etwa 33 Punkte über dem Vorjahreswert. "Zum Zeitpunkt der Befragung waren Griechenland beziehungsweise der Rettungsschrim zur Stabilisierung des Euros unter den Konsumenten Top-Themen. Die Verbraucher gehen offenbar davon aus, dass diese Maßnahmen die ohnehin hohe Verschuldung noch weiter in die Höhe treiben wird," so die Experten.
Rückläufig verhält sich daher die Anschaffungsneigung. Der Indikator verliert 3,5 Punkte und weist jetzt 18,1 Zähler auf. Kann aber – trotz des vierten Rückgangs in Folge – noch als befriedigend bezeichnet werden.

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