Discount
Aktionsware von Aldi & Co. nicht mehr so stark gefragt
Lange Zeit sorgte der Aldi-Computer dafür, dass sich selbst Studenten frühmorgens weit vor acht Uhr in eine lange Schlange reihten, um bei Öffnung der Türen eines der begehrten Geräte zu
Lange Zeit sorgte der Aldi-Computer dafür, dass sich selbst Studenten frühmorgens weit vor acht Uhr in eine lange Schlange reihten, um bei Öffnung der Türen eines der begehrten Geräte zu ergattern. Doch die Zeiten scheinen vorbei zu sein, so das Ergebnis des Internet-Portals "Web.de". Schon die GfK in Nürnberg hatte im ersten Halbjahr 2004 erstmals schrumpfende Absätze der Discounter bei Geräten der Unterhaltungs- und Informationstechnologie festgestellt. Die Kunden seien kritischer geworden, meint auch Henning Withöft von der Stiftung Warentest in Berlin, die jede Woche Schnelltests bei Sonderangeboten durchführt. In ihrer Novemberausgabe der Zeitschrift "test" kommen die Experten zu dem Ergebnis: "Geiz ist richtig ungeil." Denn von den getesteten Geräten stellte sich nur jedes vierte als wirkliches Schnäppchen heraus. Und das hat Konsequenzen. Laut GfK-Studie greifen nämlich vier Fünftel der Verbraucher, die ein Gerät beim Discounter erstanden haben, beim nächsten Mal zu einer anderen Marke. Trotzdem: Bieten die Discounter etwas wirklich Besonderes, scheint der Run auf die Produkte nach wie vor ungebrochen. So bei dem kürzlich von Aldi angebotenen Notebook mit digitalem und analogem TV-Tuner. Die Quintessenz: Der Anspruch der Kunden an Discountware ist eindeutig gestiegen, was sicherlich auch für den Möbelbereich gilt.

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