K & M Möbel AG

Aktionäre unterstützen Restrukturierungskonzept – Entlassungen angekündigt

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der K & M Möbel AG am Mittwoch befürworteten die Aktionäre mit großer Mehrheit das umfassende Restrukturierungskonzept des Vorstandes zur nachhaltigen Verbesserung von Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft.Die

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der K & M Möbel AG am Mittwoch befürworteten die Aktionäre mit großer Mehrheit das umfassende Restrukturierungskonzept des Vorstandes zur nachhaltigen Verbesserung von Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft.Die Vertreter der Anteilseigner gehen davon aus, dass sich die Schaffung eines kosteneffizienten Produktions- und Logistikverbunds trotz der damit verbundenen einmaligen Restrukturierungskosten langfristig positiv auf den Konzern auswirkt.
Im vergangenen Jahr musste die K & M Möbel AG, trotz eines Anstiegs des Konzernumsatzes um 4,2 Prozent auf 256,4 Euro, einen Fehlbetrag von 4,3 Mio. Euro hinnehmen (1999: Überschuss von 6,1 Mio. Euro). Vor allem die Behr-Übernahme, Abschreibungen auf eigene Aktien sowie Rückstellungen für die Altersteilzeit drückten das Ergebnis.
Erst Mitte Mai musste der Konzern außerdem in einer pflichtgemäßen Ad-hoc-Mitteilung für das erste Quartal 2001 einen Umsatzrückgang von 8 Prozent auf 62,5 Mio. Euro (Vorjahr. 68,1 Mio. Euro) bekanntgeben. Aufgrund der negativen Entwicklung kündigte der Vorstand jetzt auch eine umfangreiche Anpassung des Personalstands an die Auftragslage an: "Wir werden durch Altersteilzeitmodelle und Austritte im Rahmen der normalen Fluktuation so weit wie möglich versuchen, Personalfreisetzungen zu begrenzen", betonte Finanzvorstand Jürgen Lotter. "Zur sozialverträglichen Gestaltung des Personalabbaus werden wir mit den Betriebsräten an den jeweiligen Standorten vertrauensvoll zusammenarbeiten."
Nach Überzeugung des Managements verschafft sich die K & M Möbel AG jedoch mit Hilfe des Maßnahmenkatalogs einen größeren Handlungsspielraum für die weitere zügige Umsetzung der Markenstrategie und die Bewältigung der damit zusammenhängenden Investitionen und Entwicklungskosten.
Vom 12. bis 20. Mai hatte das Unternehmen das neue Segment "KM-Office" vorgestellt. Mit dem Einstieg in den lukrativen Büro-Bereich verschafft sich die AG ein weiteres Standbein. Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Juni-Ausgabe der "möbel kultur".