Steinhoff

Aktienkurs auf neuem Allzeittief

Die Bestätigung von Bilanz-Unregelmäßigkeiten durch eine weitere Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sorgte beim ins Wanken geratenen Möbelriesen Steinhoff für neue Tiefstände. Auch weiterer Abschreibungsbedarf wird nicht mehr ausgeschlossen.

Steinhoff hatte Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass die Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers (PwC) die von dem Beratungsunternehmen Deloitte festgestellte Unregelmäßigkeiten bei der Bewertung bestimmter nicht-südafrikanischer Vermögenswerte bestätigt haben. Deren Wert war ursprünglich im Größenbereich von sechs Mrd. Euro geschätzt worden. Nun rechnet der um sein finanzielles Überleben kämpfende Möbel-Konzern mit zusätzlichen Wertminderungen. Dieser Umfang werde derzeit noch berechnet, hieß es.

Die in den vergangenen Monaten im Zuge des Bilanzskandals zum „Pennystock“ verkommene Aktie fiel nach den jüngsten Meldungen zeitweise bis auf das neue Rekordtief von 0,115 Euro und erholte sich im Tagesverlauf nur wenig. Am Freitag rutschte der ehemalige MDAX-Wert weiter auf 0,11 Euro ab, wo er auch aktuell noch steht. Auch der Verkauf von Poco an XXXLutz brachte scheinbar nicht die erhoffte Wende.

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