Ikea Altona
Ärger zwischen der Pro- und der Anti-Initiative
Der Streit verschärft sich: Die Initiative "Kein Ikea in Altona" erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen die Befürworter des Möbelhaus-Baus. Vertrauensfrau Anna Bergschmidt erklärte gegenüber dem "Hamburger Abendblatt", die Pro-Ikea-Initiative würde
Der Streit verschärft sich: Die Initiative "Kein Ikea in Altona" erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen die Befürworter des Möbelhaus-Baus. Vertrauensfrau Anna Bergschmidt erklärte gegenüber dem "Hamburger Abendblatt", die Pro-Ikea-Initiative würde den Willen der Mehrheitskoalition von GAL und CDU in Altona unterstützen. "Gedacht sei ein Bürgerentscheid aber als ein Korrektiv gegen die Beschlüsse von Politik und Verwaltung", zitiert die Zeitung. Das wolllen die Ikea-Gegner nun rechtlich überprüfen lassen.
Die Pro-Initiative lässt die Vorwürfe nicht auf sich sitzen, schließlich sei das Bürgerbegehren des Einzelhandelsverbands genehmigt worden. Sie vermutet, die Gegner seien "nervös geworden, weil ihnen die Felle davonschwimmen", so ein Vertreter. Denn die Zustimmung der Einwohner zum Bau des schwedischen Einrichtungshauses sei viel größer als die Ablehnung. Nach Angaben des "Hamburger Abendblatts" haben die Befürworter bereits mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Das ist genug für einen Bürgerentscheid, bei dem dann alle 180.000 Wahlberechtigten in Altona über die Ikea-Ansiedlung entscheiden können. Er könnte im Januar über die Bühne gehen.

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