In Hamburg tagte am Wochenende die ADM.

USM, Vitra, Cassina & Co: Die Zukunft des Hochwertsegments

ADM-Treffen mit den Creativen Inneneinrichtern

In Hamburg tagte am Wochenende die ADM - die Arbeitsgemeinschaft Designverbundener Möbelagenturen. Dank des engagierten Einsatzes von Vorstandsfrau Bärbel Herzog waren mehr als 50 Teilnehmer ins Steigenberger Hotel an die Elbe gereist. Unter der souveränen Leitung von Jörg Timm ging es zur Sache, es diskutierten Gerhard Wolf, erstes CI-Mitglied seit 38 Jahren und Inhaber der "funktion" in Darmstadt, Steffen Schmidt, Geschäftsführer der Creativen Inneneinrichter (CI) mit ihrem Multichannel-Konzepten Cairo als Versand und WebShop, sowie Arnd Ziemer, Chefredakteur von arcade und moebel kultur.

Einig waren sich alle in der Feststellung, dass das Hochwertsegment der Einrichtungsbranche momentan schwere Zeiten durchlebt. Entsprechend breit der Fragen-Kanon: Schaden Industrie-Flagships dem Handel? Welche Messen sind aktuell wichtig? Welche Händler kommen zur imm nach Köln? Warum sind so wenig Verkäufer auf Schulungen? Sind Preise zu hoch? Droht über Online-Anbieter der Preisverfall? Und: Welche Zukunft haben die Player im Hochwertsegment überhaupt?

Im Mittelpunkt der äußerst lebendigen, offenen Diskussionsrunde: Die Chancen der Design-No-Names, der kleinen Label und der Newcomer, die sich im Wettbewerb zu den etablierten Brands wie USM, Vitra, Cassina & Co. behaupten wollen. Ein engagierter Gerhard Wolf machte Agenturen und Herstellern gleichermaßen Mut: "Macht gescheite Möbel, wir werden sie kaufen!" Da der ADM in all den Themen eine wichtige Rolle als Mittler zwischen Industrie und Handel zufällt, vereinbarten beide Gruppen eine engere Zusammenarbeit für die Zukunft.

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