Blum

Abschied aus Russland

Das österreichische Unternehmen hat seine Lieferungen nach Russland unmittelbar nach Beginn des Krieges eingestellt. An dieser Entscheidung hält Blum weiter fest und verkauft wegen der anhaltenden Unwägbarkeiten seine russische Tochtergesellschaft.

Aufgrund der kriegerischen Situation in der Ukraine hält das Familienunternehmen Blum weiter an der Entscheidung fest, keine Produkte nach Russland zu liefern. Da eine Verbesserung der rechtlich und wirtschaftlich unsicheren Lage in Russland nicht in Sicht ist, hat sich der österreichische Beschlägehersteller entschieden, sein russisches Tochterunternehmen in Moskau zu verkaufen. Die Käufer sind zwei langjährige Vertriebspartner von Blum und haben zugesichert, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übernehmen. Philipp Blum, Geschäftsführer der Blum-Gruppe, erklärt: „Mit Blick auf unsere langjährigen Mitarbeitenden, Kunden und Partner machen wir diesen Schritt schweren Herzens. Wir hoffen aber, dass die Möbelmacher in Russland irgendwann wieder mit unseren Beschlägen beliefert werden können, auch wenn dieser Zeitpunkt derzeit nicht absehbar ist. Für uns ist aktuell wichtig, dass unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort weiterhin eine berufliche Perspektive und einen gesicherten Lebensunterhalt haben.“

Wie Blum haben sich bereits andere Unternehmen aus Russland verabschiedet. Darunter beispielsweise Rehau und Electrolux.

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