Porta

Ab sofort dezentrale Führung - Veränderungen an der Spitze - Kurt Jox geht

Umstrukturierung bei Porta: Bisher wird die Unternehmensgruppe zentral geführt. Als Managementgesellschaft übernimmt dies die Porta Service & Beratungs Gmbh, während sich die Porta Holding auf die Wahrnehmung ihrer Gesellschafterrechte beschränkt. Das ändert sich 2017. Künftig werden die Sparten Porta, SB-Möbel Boss und Asko von jeweils ausschließlich für ihre Sparte verantwortlichen Managern geführt, die an die Holding berichten.

Die Leitung der Porta-Gruppe übernimmt der 51-jährige Uwe Hölzer, der bereits umfangreiche Erfahrungen in unterschiedlichen Positionen der Metro-Gruppe gesammelt hat. Für die Führung der Boss-Sparte konnte Dr. Alexander Hirschbold gewonnen werden. Der 43-Jährige war zehn Jahre lang in leitenden Positionen der Roller-Gruppe tätig. Die Geschäftsführung der Porta Holding übernehmen die Mitinhaber Birgit Gärtner und Achim Fahrenkamp. Als Verantwortlicher für die kaufmännische Leitung und die Finanzen wird beiden Joachim Funke zur Seite stehen. Auch im Aufsichtsrat gibt es einen Wechsel: Porta-Gründer und Mitinhaber Hermann Gärtner übergibt den Vorsitz an Dr. Dr. Günter Scheipermeier, der weiterhin auch Vorsitzender des Beirats der Nobilia-Werke und Geschäftsführer der Nobilia Holding ist.

Der bisherige Sprecher der Geschäftsführung, Kurt Jox, der 2017 seinen 60. Geburtstag feiert, wird sich zum Ende des Jahres aus der Geschäftsführung zurückziehen, aber dem Unternehmen weiterhin als Berater verbunden bleiben. Jox verlässt die Gruppe nach 13 Jahren, „in denen er die Entwicklung aller Unternehmensbereiche maßgeblich mitgestaltet hat“, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. Unter seiner Führung ist die Gruppe von 88 auf 144 Verkaufshäuser gewachsen. „Auch in Zeiten starker Expansion hat sich Jox dabei immer der Tradition des Hauses verbunden gefühlt: Kein Wachstum um jeden Preis, sondern stets auf solider Basis, ganz nach ostwestfälischer Unternehmerart.“ Zu seinen besonderen Verdiensten gehört unter anderem die Übernahme der Asko-Gruppe in Tschechien und der Slowakei im Jahre 2011. Die Sanierung des damals schwer angeschlagenen Unternehmens und dessen Integration in die Gesamtgruppe seien ihm in kürzester Zeit gelungen. Asko sei heute in gleicher Weise rentabel wie Porta und SB-Möbel Boss.

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