EK-Servicegroup

Ab 2009 wird Lagerlogistik outgesourct

Höhere Leistungsfähigkeit in der Logistik verspricht sich die EK-Servicegroup von der Inanspruchnahme eines externen Dienstleisters. Einstimmig hat die Versammlung der Mitgliederverteter am vergangenen Mittwoch beschlossen, die Lagerhaltung im zweiten Quartal

Höhere Leistungsfähigkeit in der Logistik verspricht sich die EK-Servicegroup von der Inanspruchnahme eines externen Dienstleisters. Einstimmig hat die Versammlung der Mitgliederverteter am vergangenen Mittwoch beschlossen, die Lagerhaltung im zweiten Quartal 2009 durch externe Unternehmen durchführen zu lassen. Derzeit lasse der Zuschnitt der Bielfelder Immobilie eine weitere Optimierung nicht zu, begründet Vorstandsvorsitzender Franz-Josef Hasebrink die Entscheidung. Als Vorteil sieht der Verbund zudem die Möglichkeit, innovative Lösungen bei spezialisierten Dienstleistungen einzukaufen, die nicht zuletzt den veränderten Bedingungen u. a. durch mehr Importware Rechnung tragen. So würden neue Prozesse wie das "Cross-Docking" den Service verbessern. Gleichzeitig soll das Outsourcing auch die Kosten gegen den aktuellen Trend stabil halten. Das Outsourcing betreffe jedoch nur den physischen Warenfluss. Die Steuerung und Bewirtschaftung des Lagergeschäftes einschließlich der Abwicklung der Warenbestellungen, Disposition der Sortimente und Qualitätssicherung bleiben weiterhin in den Händen der EK. Auch wird die Zusammenarbeit mit dem bestehenden Speditionspartner fortgesetzt.
Mit fünf Dienstleistern ist der Verband derzeit im Gespräch. Damit von den 180 betroffenen Mitarbeitern möglichst viele weiterbeschäftigt werden können, wird ein regionales Unternehmen bevorzugt.