VKG
Ab 2001 mit eigener Handelsmarke
Bereits seit Jahren in der Schwebe, werden die VKG-Pläne von der eigenen Handelsmarke voraussichtlich im nächsten Jahr konkret. "Premira" soll der neue Sortimentsbaustein heißen und den Küchenspezialisten zusätzliche Profilierungschancen ermöglichen.
Bereits seit Jahren in der Schwebe, werden die VKG-Pläne von der eigenen Handelsmarke voraussichtlich im nächsten Jahr konkret. "Premira" soll der neue Sortimentsbaustein heißen und den Küchenspezialisten zusätzliche Profilierungschancen ermöglichen.
Die Positionierung wird im mittleren Preissegment zwischen klassischen No-name-Küchen und etablierten Marken liegen. Damit wird "Premira" nicht zur Ersatzmarke für Bulthaup, wie in der Branche zum Teil vermutet wurde. Doch erhalten die Pläne gerade durch die zum Jahresende wirksame Kündigung durch Bulthaup aktuelle Brisanz. Denn die Handelsmarke, hinter der sich mehrere – austauschbare – Lieferanten verbergen, bedeutet für die Mitglieder einen Schritt zur Unabhängigkeit von weiteren Industrie-Diktaten. Angefangen bei restriktiven Vorschriften für den POS bis zur Kündigung von Partnerschaften, in die langjährig investiert wurde. "Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn unseren Mitgliedern die Rote Karte gezeigt wird," betont auch Pressesprecher Michael Schreiber die Notwendigkeit zum Handeln.
Demgegenüber wird "Premira" vor allem zur Visitenkarte für die Kompetenz des einzelnen Händlers. Begleitet von entsprechenden Marketingmaßnahmen werden Shop-in-shop und auch komplette Studio-Lösungen vorgeschlagen. Welche Hersteller sich hinter dem neuen Namen verbergen, sei jedoch noch völlig offen.

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