Europa Möbel-Umweltstiftung

76.040 Euro für den Naturschutz vor der Haustür

Der Europa Möbel-Verbund (EMV) spendet 76.040 Euro an die Europa Möbel-Umweltstiftung. Die 1991 gegründete Stiftung unterstützt regionale Initiativen, die heimische Tiere und Pflanzen schützen und den Menschen – vor allem Kindern – die Bedeutung einer gesunden Natur näherbringen sollen.

Bislang war es nur ein ungutes Gefühl, das allerdings immer mehr Menschen beschlich. Gab es früher nicht weitaus mehr Schmetterlinge, Fliegen, Hummeln, Käfer und auch Mücken? Eine Studie, die niederländische, deutsche und britische Wissenschaftler jetzt veröffentlicht haben, belegt nun erstmals, dass diese Wahrnehmung richtig ist: In weiten Teilen Deutschlands hat die Zahl der fliegenden Insekten tatsächlich dramatisch abgenommen. Eine Entwicklung, die zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Anstrengungen für den Erhalt der Natur zu erhöhen. Genau dies hat sich die Europa Möbel-Umweltstiftung auf die Fahne geschrieben. „Es ist bewundernswert, dass Menschen so viel Zeit und Mühe investieren, um für uns alle die Natur zu schützen. Daher ist es uns wichtig, ihnen unsere Anerkennung zu zeigen und ihr Engagement finanziell zu unterstützen“, betont EMV-Geschäftsführer Ulf Rebenschütz.

Davon gehen unter anderem 18.500 Euro an den Unterfränkischen Bienenzuchtverein und das Bienenprojekt der Landesgartenschau in Würzburg 2018. Schwerpunkt soll dort die Arbeit mit Bienen aber auch das massenhafte Absterben der Tiere sein. Nicht nur Schulklassen und Kindergärten sollen durch den Stand geführt werden, auch ein Eichenstamm wird von einer Künstlerin bearbeitet und von innen ausgehöhlt, um anschließend ein Bienenvolk dort anzusiedeln.

Monitoring, Praxisentwicklung und Dokumentation der Vitalität von Waldbienenvölkern im Vergleich zu Völkern in konventioneller Haltung hat sich die Mellifera e.V. – Initiative für Biene, Mensch, Natur und Waldbienenhaltung zur Aufgabe gemacht. Die Europa Möbel-Umweltstiftung unterstützt das wissenschaftliche Projekt, das der Wiederbelebung der Waldbienenhaltung zur Unterstützung für ein intaktes Ökosystem „Wald“ und zur Aufklärung von Imkern und Waldeigentümern dient, mit 15.000 Euro.

Mit der Erprobung eines Kreislaufwirtschaftssystems anhand kompostierbarer Windeln durch eine ausgewählte Nachbarschaft in Berlin befasst sich das mit 10.000 Euro geförderte Projekt „Zukunft Pflanzen“. Dabei soll ein System zur Einsammlung der Windeln entstehen, bei dem die gesammelten Windeln kompostiert und in Humussubstrat verwandelt werden, welches schlussendlich für lokale Obstbaumpflanzungen verwendet wird. Jährlich entstehen in Deutschland 500.000 Tonnen Müll aus Wegwerfwindeln, die durch die Anwendung eines geeigneten Windelkreislaufs vermieden werden können.

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