AFG-Präsident Dr. Edgar Oehler plant heftige Einschnitte für den Standort Warendorf.

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75 Stellen werden in Warendorf abgebaut

Aufgrund der "seit längerem unbefriedigenden Auslastung" im Werk Warendorf will der AFG-Konzern seine Belegschaft am westfälischen Produktionsstandort um rund ein Drittel kürzen. Somit soll die deutsche Küchentochter künftig mit 75 Stellen weniger auskommen (insgesamt sind es 240). Ein Teil des Stellenabbaus stehe im Zusammenhang mit dem Outsourcing der Logistik. Daneben wurde die Schließung von zwei Küchen-Showrooms in England (7 Stellen) beschlossen.

Ebenfalls betroffen von Anpassungen an veränderte Marktbedingungen ist die Sparte Heiztechnik und Sanitär. Hier soll sich die Konzentration auf den tschechischen Standort Stribro positiv auf die Kostensituation auswirken, wodurch bis zum Sommer 2011 150 Stellen in Riesa wegfallen.

Auch in der Schweiz wird es Personalkürzungen geben, wobei in Arbon ein erheblicher Teil des bis Ende 2012 abgeschlossenen Personalabbaus über die natürliche Fluktuation sowie durch interne Versetzungen erfolgen wird, so heißt es heute in der Pressemitteilung. Die AFG beschäftigt in ihren Betrieben in der Ostschweiz rund 2500 Mitarbeiter.

Für Edgar Oehler, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der AFG Arbonia-Forster-Holding AG, erläutert die Maßnahmen mit den Worten: "Die Optimierung der Kosten ist angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbdrucks eine Daueraufgabe. Anpassungen der Kapazitäten und Organisationsstrukturen sind deshalb unumgänglich, um unsere Wettbewerbsfähigkeit in den internationalen Märkten sicherzustellen und damit letztlich Arbeitsplätze zu sichern".

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