Küchenkonjunktur

6,3 Prozent Umsatzplus im Jahr 2018

Das Jahresabschlussergebnis für die deutsche Küchenmöbelindustrie steht fest: Um 6,3 Prozent kletterte der Umsatz 2018 und erreichte damit stolze 4,911 Mrd. Euro. Das Ausland schnitt dabei mit 8 Prozent Plus überproportional gut ab, sodass der Anteil am Gesamtumsatz nun 40,4 Prozent ausmacht. Der Inlandsumsatz liegt ebenfalls mit 5,13 Prozent Zuwachs auf einem guten Kurs. Soweit die jüngsten Zahlen, die von Destatis und VdDK herausgegeben werden.

Betrachtet man den Verlauf der letzten Monate des Jahres, fällt vor allem der Oktober mit 17,56 Prozent Plus auf, November und Dezember lagen mit 7,36 und 5,71 Prozent über den Vorjahresergebnissen. Da bekanntlich ab September 2017 die Alno-Insolvenz und Lieferengpässe besonders zum Tragen kamen, sind eventuell die Zuwächse zum Jahresende 2018 in dieser Hinsicht zu relativieren. Zu berücksichtigen ist auch, dass vorläufige auf Basis der GfK veröffentlichten Handelszahlen von diesen positiven Umsatzergebnissen stark abweichen.

Im Jahresdurchschnitt wurden von Destatis 47 Betriebe (gegenüber 53 in 2017) in die Berechnungen einbezogen. Dies sind jeweils Firmen mit über 50 Beschäftigten. Die Beschäftigtenzahl insgesamt betrug in der Küchenmöbelindustrie durchschnittlich 16.222 Mitarbeiter, am Jahresende stieg diese auf 16.752 Mitarbeiter. Während die geleisteten Arbeitsstunden ein Plus von 2,68 Prozent ausweisen, erhöhten sich Löhne und Gehälter um durchschnittlich 5,03 Prozent.

Bei den Auslandsmärkten ist Frankreich mit 514,3 Mio. Euro der größte Markt (+9,3%), gefolgt von Niederlande (+7,7%) und Österreich (+20%). Positiv fällt weiterhin Spanien auf (+24,4%), demgegenüber verloren andere Exportländer - besonders stark die USA (-12,7 %/Platz 9), aber auch China  (-8,6%/Platz 7).

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