Ein Umsatzminus von 5,51 Prozent musste die Polstermöbelindustrie im August hinnehmen.

Deutsche Polstermöbelindustrie

5,51 Prozent weniger Umsatz im August

Erneut schlechter als die Branche schnitten die Polstermöbel ab. Während der Umsatz von Sofas, Sessel und Co. im August um 5,51 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat einbrach und dabei 93,37 Mio. Euro erreichte, legte der Möbelumsatz insgesamt um 3,35 Prozent auf 1,25 Mrd. Euro zu. In den ersten acht Monaten dieses Jahres betrug der Polstermöbelumsatz rund 1 Mrd. Euro. Damit fällt das Ergebnis 2,25 Prozent schlechter aus als im Vorjahr. Diese Zahlen gab der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie bekannt.

Schuld daran ist einmal mehr der Export. Der schwächelt bedenklich. Schon im Juli büßte er 26,18 Prozent ein, im August sogar 46,31 Prozent. Mit Polstermöbeln im Wert von 132,7 Mio. Euro erlösten die deutschen Produzenten im Ausland 28,75 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Exportquote erreicht nur noch gut 13 Prozent. Die Eurozone ist mit 90,51 Mio. Euro Umsatz der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Polstermöbel. Auch nach dem Einbruch im August mit einem Minus von 11,87 Prozent ist das Gesamtergebnis seit Jahresbeginn trotzdem um 4,51 Prozent gewachsen.

Mit 8.656 lag die Zahl der in der Polstermöbelindustrie Beschäftigten im August geringfügig unter der im Juli (8.699). Aktuell gibt es 30 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten, bis Juni waren es noch 31.

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