Rolf Benz
50 Prozent Export geplant
Rolf Benz auf dem Weg zum Global Player. Der Polstermöbelspezialist will seinen Auslandsanteil von heute 35 Prozent mittelfristig auf 50 Prozent steigern. "Dabei haben wir unter anderem die USA, Südamerika
Rolf Benz auf dem Weg zum Global Player. Der Polstermöbelspezialist will seinen Auslandsanteil von heute 35 Prozent mittelfristig auf 50 Prozent steigern. "Dabei haben wir unter anderem die USA, Südamerika und Teile Asiens ins Auge gefasst", so Vorstandchef Carsten Diercks gegenüber der Deutschen Presseagentur. Keine Überraschung denn: "Im Inland ist eine Kauf-Unlust festzustellen." Schon jetzt gleicht Rolf Benz das schwache Inlandsgeschäft mit Auslandszuwächsen aus. Der Umsatz wird voraussichtlich auf dem Niveau des letzten Jahres bleiben.
Der Polstermöbel-Spezialist erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2000 – ohne die Tochter Ruf-Bett – 246 Mio. DM (126 Mio. €). Ein Plus von acht Prozent. Trotz dieser "geplanten Stagnation" bewegt sich bei Rolf Benz einiges. So zog sich das Unternehmen von der Börse zurück, was aufgrund der inzwischen 99-prozentigen Aktienmehrheit der Familie Hüls eine logische Konsequenz war.
Außerdem wird das Produktportfolio weiter ausgeweitet. So soll es in den kommenden Jahren unter dem Label Rolf Benz auch Schlafzimmermöbel geben.
Das Richtung ist klar: "Wir haben die größte Strecke auf dem Weg vom reinen Polstermöbelspezialisten zur Einrichtungsmarke hinter uns gebracht", betont Carsten Diercks. Nun soll das nächste Ziel die "Weltmarke" sein.

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